Aktuelle Presse- und Veranstaltungs-Hinweise

Fortschritte bei den Stations-Stegen

Dank der finanziellen Unterstützung durch die Naturschutsstiftung Grafschaft BentheimLOGO-LK-Natur-neu

und der Firma Sasse Sasselogo_Schrift_rotgrau_4C

konnten die drei Stege bereits wieder fertiggestellt werden. Es fehlen noch der Anti-Rutsch-Draht auf den Stegplanken und eine Hinweistafel.

Nachstehend sehen Sie einige Bilder vom Stege-Bau.

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Abbrucharbeiten
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Faules Holz der tragenden Balken
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Teilweise waren die Fundamente gebrochen
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Bau der Unterkonstruktion
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Neue Beplankung mit Eichendielen
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Abkantung der neuen Beplankung
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Fertige Beplankung

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Fast fertig.

Rieselfelder in aller Munde

 – es spricht sich rum…

Es gibt viele Möglichkeiten, weswegen die Rieselfelder in aller Mund sein können. Für den Vogelkundler sind es die Beobachtungen selten gewordener Vogelarten, für Kinder sind es die Unzahl von Fröschen, die man hier hört und sieht, für den Naturschützer sind es die brennenden Fragen um die Windkraft-Ansiedlung, welche die Wertigkeit des Gebietes bedroht, für den Erholungssuchenden sind es die schönen Stunden zu Fuß oder mit der Fietz zwischen den Weiden und Wasserflächen und nicht zuletzt für die Romantiker sind es die schönen Sonnenuntergänge in den Rieselfeldern, über die man spricht.

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Der Hubsteiger macht‘s möglich – am Montag, 04.06.2016, wurden acht Jungstörche auf den vier besetzten Horsten in den Rieselfeldern durch Mitarbeiter der Biologischen Station beringt. Sie sind alle wohlauf. Drei Jungstörche erblickten auf der Gaststätte „Heidekrug“ das Licht der Welt. Die Biologische Station hofft, dass sie eines Tages in den Rieselfeldern auf Nahrungssuche gehen können ohne der Gefahr des Vogelschlages durch die Windenergieanlagen ausgesetzt zu sein. Foto: Sabine Deutschmann.

Vielleicht ist ja auch am kommenden Wochenende für jeden etwas dabei, wenn die Biologische Station wieder ein paar Veranstaltungen anbietet. Am Freitag den 10. Juni von 19 Uhr bis 21 Uhr leitet der Biologe Frank Peterskeit für sechs Euro pro Person eine fast ausgebuchte Vogelstimmenführung (ausgebucht!!!). Eine Anmeldung muß bis Donnerstag 17 Uhr erfolgen. Treffpunkt ist die Biologische Station. Bei der Wanderung zum Thema „Kommunikation unter Vögeln“ am Samstag von 9 Uhr bis 11:30 Uhr sind noch viele Plätze frei. Mindestens acht Anmeldungen sind erforderlich, damit der Naturführer Udo Wellerdiek die Wanderung mit dem Treffpunkt am Rieselfeldhof, Coermühle 100 hinter der Gaststätte „Heidekrug“,  durchführen kann. Der Kostenbeitrag beträgt sieben Euro. Ein paar Plätze sind auch noch für die spinnenkundliche Veranstaltung „Wer hat Angst vor acht Beinen?“ am Samstag von 15 Uhr bis 17 Uhr zu vergeben. Hier führt die Biologin Giselheid Reding ab der Biologischen Station, Coermühle 181, für 6,50 Euro bzw. 4,50 Euro Erwachsene und Kinder durch das als „Familientherapie“ bestens geeignete Programm. Für diese Veranstaltungen ist eine Anmeldung bis Freitag Mittag unter der Rufnummer 0251 / 161760 erforderlich.

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Die Jungstörche stellen sich während der Beringung tot. Schon wenige Minuten später, sobald die Eltern zum Nest zurückkehren, geht es ihnen wieder gut. Auf zwei der vier Nester, zum Beispiel auch auf dem „Heidekrug“, stellen sich die Jungstörche auch bereits mal auf die Beine.

Die Radführung „Public Viewing“ ist eine kostenfreie, zweistündige öffentliche Führung, die am Sonntag den 12. Juni um 9 Uhr unter der Leitung von Thomas Kepp am Rieselfeldhof, Coermühle 100, startet. Bitte eigene Fahrräder mitbringen! Spenden sind der Biologischen Station aber immer herzlich willkommen.

 

 

Naturerlebnis Amphibien und Reptilien in den Rieselfeldern

AK Amphibien und Reptilien, Sa. 28. Mai, 9 Uhr – 16:30 Uhr

Um die Amphibien und Reptilien der Rieselfelder Münster kennen zu lernen findet am Samstag, 28.5.2016 eine Exkursion mit einem Vortragsprogramm statt. Bereits am Freitag, 27.5.2016 besteht die Möglichkeit zu einer abendlichen Exkursion in die Rieselfelder, um z. B. die Stimmen der Wasserfrösche zu verhören. Im Gebiet kommen Kleiner Wasserfrosch, Teichfrosch und Seefrosch vor.

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Seefrosch, einer der drei in den Rieselfeldern vorkommenden Grünfrösche, Foto: Thomas Gudermann

Der Arbeitskreis Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalen und die Biologische Station Rieselfelder Münster bieten dieses Naturerlebnis an. Am Samstagvormittag werden ab 9 Uhr im Rahmen von Vorträgen die Arten der Rieselfelder, ihre Situation im Naturschutzgebiet, Projekte der Station und einige Methoden zum Nachweis der Arten vorgestellt. Bei der gemeinsamen Leerung von Wasserfallen im Gelände können auch einige Amphibien betrachtet werden. Die Bestimmungsmerkmale der gefundenen Arten werden dabei erklärt. Nach der Mittagspause startet eine Exkursion in die Rieselfelder, um unter anderem Ringelnattern und Wasserfrösche zu entdecken. Während der Exkursion besteht auch die Möglichkeit zu ornithologischen Beobachtungen (sofern vorhanden, bitte ein Fernglas mitbringen). Die Exkursion endet am Samstag gegen 16:30 Uhr. Danach besteht die Möglichkeit zu einem gemütlichen Ausklang.

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Ringelnatter, Foto: Thomas Gudermann

Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an alle an Amphibien und Reptilien interessierten Personen. Vor Ort wird ein Betrag für die Mittagsverpflegung erhoben.

Informationen zu den Rieselfeldern Münster und die Anfahrt zur Biologischen Station Rieselfelder, Coermühle 181, 48157 Münster findet sich unter: www.biostation-muenster.de.

Zur Exkursion bitte wettergeeignete Kleidung und Mückenschutz mitbringen. Weitere Informationen, das Programm und die Möglichkeit sich anzumelden finden sie auf der Internetseite des Arbeitskreises Amphibien und Reptilien NRW:

http://www.herpetofauna-nrw.de/veranstaltungen/exkursion-in-die-rieselfelder-muenster/index.php

Auch telefonisch (05252 / 2149) oder per E-Mail ist eine Anmeldung möglich (KronshageA@aol.com).

Anmeldungen bitte bis zum 24.5.2016.

 

Die Vogelstimmenwanderung am Samstag den 21. Mai von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr muß leider ausfallen!

Die nächste Vogelstimmenwanderung wird am Samstag den 28. Mai von 5:30 Uhr bis 7:30 Uhr angeboten.

Weitere Vogelstimmenwanderungen finden Sie in unserem Programm.

 

Der Frühling ist ausgebrochen und alle wollen ihn sehen

  • Frühlingsforscher, Sa. 16. April, 15 Uhr-17 Uhr
  • Vogelstimmen-Wanderung, Sa. 16. April, 18:30 Uhr – 20:30 Uhr
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Auch fleißige Bienen sind derzeit in den Rieselfeldern emsig unterwegs von Weidenblüte zu Weidenblüte; fotografiert von Michaela Stenz.

 

Die letzten beiden Wochenenden haben viele Naturliebhaber in die Rieselfelder gelockt. Und dort gibt es auch einiges zu sehen.
Gleichzeitig ist gerade eine recht sensible Zeit in diesem einzigartigen europäischen Vogelschutzgebiet. Es sind immer noch Vögel auf dem Durchszug hier, die nun, geschwächt von einem weiten Reiseweg, Nahrung suchen für den Weiterflug, viele Vögel begründen gerade ihre Reviere und bauen Nester und bei den Blässhühnern und Graugänsen sind bereits die ersten Küken unterwegs.

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Blässhuhn-Familie am Rieselfeldhof fotografiert von Michaela Stenz

Deshalb bittet die Biologische Station Rieselfelder Münster, dass man sich (nicht nur) in den Rieselfeldern besonders rücksichtsvoll in der Natur bewegt und bitte nur die ausgwiesenen Wege nutzt. Auch im Grünland haben einige Vögel ihre Gelege versteckt, deshalb sollte man dort nicht lagern oder sogar Drachen oder Drohnen steigen oder gar Hunde frei laufen lassen. Dies gilt insbesondere auch für die Sichtschneisen, die eine Beobachtung von den Wegen aus ermöglichen und bitte nicht zu betreten sind.
Das tolle an den Rieselfeldern ist, dass man Vieles von sehr nahem beobachten kann, ohne die Wege zu verlassen. Dazu dienen die von allen gerne angenommenen Beobachtungshütten und auch der Aussichtsturm.

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Frühlingsdösen auf dem Großen Stauteich; von links: im Vordergrund Krickenten, im Hintergrund Lachmöwen, auf dem „Trockenen“ Brandgänse, Knäkenten

Zur besseren Orientierung gibt es am Rieselfeldhof und an der Biologischen Station ein kostenfreies Faltblatt mit rückseitiger Wegekarte. Wer mehr über die Rieselfelder und ihre Vogelwelt erfahren will kann auch an einer der Veranstaltungen am Samstag, den 16. April teilnehmen. Von 15 Uhr bis 17 Uhr leitet die Biologin Dr. Giselheid Reding das Familien-Programm „Frühlingsforscher“. Am Samstag Abend lädt der Vogelkundler Manfred Röhlen von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr zu einer Vogelstimmenführung ein. Für die Teilnahme an den kostenpflichtigen Veranstaltungen ist eine verbindliche Anmeldung bis Freitag 12 Uhr unter der Rufnummer 0251 / 161760 erforderlich.

Frühlingskur in den Rieselfelder

Auftanken mit Basenfasten in den Rieselfeldern
  • Info Abend – Auftanken mit  Basenfasten in den Rieselfeldern, Montag,  4. April, 19 Uhr – 21 Uhr im Seminargebäude am Rieselfeldhof

Für den Geist und für den Körper können die Rieselfelder positives leisten. Abseits der Straßen bieten sie Entspannung und Naturerleben. Dies wird auch die Teilnehmer der Veranstaltungsreihe „Auftanken mit Basenfasten in den Rieselfeldern“ freuen, die sich vom 8. bis 14. April von der Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Eva-Maria Spitzmüller im Fasten anleiten lassen werden. In der Woche sind die Treffen von 19 Uhr bis 21 Uhr, am Samstag und Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr. Mit bewußt reduzierter Ernährung, Yoga, Atemübungen und Bewegung drinnen und draußen können sich Körper und Geist von Stress und Reizüberflutungen erholen.

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang am Großen Stauteich: Gutes für Seele, Geist und Körper

Es sind 5 Veranstaltungen zu je 2 Stunden und 2 Veranstaltungen zu je 3 Stunden. Die Teilnahmekosten betragen 130,- Euro

Ein unverbindlicher Infoabend wird am Montag den 4. April von 19 Uhr bis 21 Uhr im Seminargebäude am Rieselfeldhof angeboten. Um eine Anmeldung unter der Rufnummer 0251 / 93399587 wird gebeten.

Der Frühling stellt sich ein!

Farbenwechsel in der Landschaft – ein Hauch von Grün zieht ein
  • Vogelstimmen-Wanderung, Freitag 1. April, 18 Uhr – 20 Uhr
  • Die kleinen Geheimnisse…Reisezeit, Sa. 2. April, 15 Uhr-17 Uhr
  • Rieselfeld-Safari, Samstag 2. April, 15 Uhr – 17 Uhr

So sehr wie man sich im hohen Norden wieder auf längere Tage freut, so sehr freuen wir uns, wenn die grüne Farbe wieder Einzug hält in unsere Landschaft. Und nun ist es im Münsterland soweit. Die Knospen brechen auf und das erste zarte frische Grün zeigt sich wieder. Pünktlich zum Farbenwechsel in der Landschaft sind auch die Rauchschwalben als Frühlingsboten wieder zurückgekehrt und in den Rieselfeldern singen nun wieder die ersten Blaukehlchen.

Rauchschwalben ziehen wieder in den Rieselfeldern ihre Bahnen und brauch zwischendurch auch mal eine Pause
Rauchschwalben ziehen wieder in den Rieselfeldern ihre Bahnen und brauch zwischendurch auch mal eine Pause (Foto: Claudia Onnebrinck)

Vor allem in den Morgen- und Abendstunden ist das Vogelkonzert nun nicht mehr zu überhören. In den Rieselfeldern müssen viele Singvögel dann auch noch stimmlich gegen die lauten Lachmöwen halten, um von einer möglichen Partnerin erhört zu werden.

Singt wieder in den Rieselfeldern: das Blaukehlchen (Foto: Alfred Steins).
Singt wieder in den Rieselfeldern: das Blaukehlchen (Foto: Alfred Steins).

Manche der Vögel sind auch noch auf dem Durchzug und wer wissen will wohin sie unterwegs sind, sollte dies am Samstag den 2. April von 15 Uhr bis 17 Uhr den Vogelkundler Manfred Röhlen auf dem vogelkundlichen Spaziergang zum Thema „Die kleinen Geheimnisse der Vogelwelt: Reisezeit – wohin ziehen die Zugvögel?“ fragen. Für Familien mit Kindern ab sechs Jahren bietet die Biologische Station Rieselfelder zur gleichen Zeit eine „Rieselfeld-Safari“ an. Geschossen wird allerdings nur mit der Fotokamera. Die „Rieselfeld-Safari“ wird von der Biologin Dr. Giselheid Reding geleitet. Bereits am Freitag, 1. April (kein Aprilscherz!), Abend von 18 Uhr bis 20 Uhr führt der Biologe Frank Peterskeit in die Welt der Vogelstimmen ein und leitet durch das vielstimmige Vogelkonzert in den Rieselfeldern. Einige wenige „Loge-„Plätze sind noch frei. Treffpunkt für alle angeführten Veranstaltungen ist die Biologische Station Rieselfelder Münster, Coermühle 181. Zur Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine verbindliche Anmeldung unter der Rufnummer 0251 / 161760 unbedingt erforderlich. Informationen zu den Teilnahmekosten entnehmen Sie bitte dem Programm unter „Verantaltungen“

Osterferienprogramm Rieselfelder

  • Ein Heim für Fledermäuse, Dienstag 22. März, 14 Uhr – 17 Uhr
  • Tiere ohne Beine, Mittwoch 23. März, 10 Uhr – 12 Uhr
  • Vom Tag zur Nacht, Mittwoch 23. März, 19 Uhr – 21 Uhr
  • Bau von Oster- und Vogelnestern, Do. 24. März, 10 Uhr – 12 Uhr
  • Gründonnerstagsuppe, Donnerstag 24. März, 16 Uhr – 19 Uhr

in der ersten Woche der Osterferien bietet die Biologische Station Rieselfelder Münster ein abwechslungsreiches Programm für Jung bis Alt an. Nicht nur Vöglen kann man mit Nisthilfen eine sichere Behausung bieten auch Fledermäuse finden immer weniger Quartiere, da es zum Beispiel auch immer weniger alte Schuppen gibt. Mit dem Bau Fledermauskästen können einige Arten unterstützt werden. Die Biologin Dr. Giselheid Reding leitet am Dienstag den 22. März von 14 Uhr bis 17 Uhr einen Bastelkurs zu Fledermauskästen für Familien mit Kindern ab acht Jahren an. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Ein Heim für Fledermäuse“ kostet 7,50 Euro für Erwachsene und 5,50 Euro für Kinder. Zusätlich fallen pro Kasten geringe Materialkosten an. Auch am Mittwoch führt Frau Reding durch zwei Programme in den Rieselfeldern. Von 10 Uhr bis 12 Uhr werden „Tiere ohne Beine“ näher untersucht. Von 19 Uhr bis 21 Uhr kann man die Natur im Übergang „vom Tag zur Nacht“ erkunden. Beide Veranstaltungen sind für Familien mit Kindern gedacht. Aufgrund der späteren Uhrzeit sollten die Kinder bei der Dämmerungs-Veranstaltung bereits acht Jahre alt sein.

Garnicht so einfach Nester zu bauen.
Garnicht so einfach Nester zu bauen.

Mit großen Schritten geht es dann auf Ostern zu und die letzten Vorbereitungen sollten dafür getroffen werden. So baut die Biologin Bea Niederau am Donnerstag vormittag von 10 Uhr bis 12 Uhr mit Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren und Erwachsenen Oster- und Vogelnester. Eine Erfahrung die dafür sensibilisiert, dass es schon viel Arbeit für so machen kleinen Vogel ist, ein Nest zu bauen. Die Teilnahmekosten für diese zweistündigen Programme betragen 6,50 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder. Treffpunkt für alle Familien-Veranstaltungen ist die Biologische Station Rieselfelder Münster, Coermühle 181.

Loewenzahn
Löwenzahn, auch ein Kraut für die Gründonnerstagssuppe?

Einen alten Osterbrauch läßt Frau Mechthild Röhlen vom „Kräuterstammtisch Münster“ am Donnerstag, den 24. März von 16 Uhr bis 19 Uhr wieder aufleben. Sie leitet für 15 Euro pro Person teilnehmende Erwachsene an, eine „Gründonnerstags-Suppe“ aus Frühlingskräutern herzustellen. Veranstaltungsort hierfür ist das Seminargebäude am Rieselfeldhof, Coermühle 100. 


Da die Veranstaltungen nur stattfinden, wenn sich genügend Teilnehmer anmelden, muß eine verbindliche Anmeldung für die Veranstaltungen am Dienstag und Mittwoch bis Montag Mittag und für die Veranstaltungen am Donnerstag bis Mittwoch Mittag 12 Uhr unter der Rufnummer 0251 /161760 eingegangen sein.

 

Rieselfeld-Störche und Vogelstimmen – der Frühling macht’s möglich

  • Vogelstimmenwanderung, Samstag 19. März, 6:30  – 8:30 Uhr
  • Rieselsäuger, Samstag 19. März, 15 Uhr  – 17 Uhr
  • Nistkastenbau, Montag 21. März, 9:30 Uhr – 12:00 Uhr

Mit den südlichen Winden in der vergangenen Woche sind einmal mehr wieder einige Zugvögel hier eingetroffen. Einige machen hier nur Rast, wie zum Beispiel Alpenstrandläufer und der Waldwasserläufer, andere jedoch sind gekommen um hier zu brüten. Dazu gehören die von allen geliebten Weißstörche. Seit Freitag ist nun auch das Storchenpaar auf der Gaststätte Heidekrug, die am Samstag den 26. März wieder ihre Pforten öffnet, eingetroffen. Derzeit haben drei Storchenpaare ihre vorjährigen Nester wieder besetzt. Aber der Frühling ist noch jung, es können mit den nächsten südlichen Luftströmungen auch noch mehr werden. Zwei der Storchen-Nisthilfen befinden sich auf Privatgrund. Es wird gebeten diese Flächen nicht zu betreten. Neben dem Storchenpaar auf der Gaststätte Heidekrug kann ein zweiter Horst direkt von einer Beobachtungshütte am Wöstebach eingesehen werden. Mit etwas Glück und einem guten Fernglas sind alle drei Standorte vom Aussichtsturm aus zu sehen. Auch die Weißstörche können durch die geplante Errichtung von Windkraftanlagen an den Rieselfeldern betroffen sein.Bitte beachten Sie unsere derzeitige Online-Petition.

Ein unberingtes Storchenpaar hat wieder den Horst auf der Gaststätte "Heidekrug" besetzt.
Ein unberingtes Storchenpaar hat wieder den Horst auf der Gaststätte „Heidekrug“ besetzt.

Während die Weißstörche akustisch nur durch ihr Schnabel-Klappern auf sich aufmerksam machen, ist eine Vielzahl von Vögeln doch sehr viel melodischer unterwegs in den Rieselfeldern. Einen Eindruck hiervon bekommt man vor allem früh morgens zum Beispiel auf einer der Vogelstimmen-Wanderungen der Biologischen Station Rieselfelder Münster. Der nächste Termin ist am Samstag den 19. März von 6:30 Uhr bis 8:30 Uhr unter der Leitung des Vogelkundlers Manfred Röhlen. Die Teilnahme kostet sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Jugendliche. Am Nachmittag des gleichen Tages startet das Osterferienprogramm für Familien mit Kindern ab sechs Jahren mit einer Veranstaltung zu den Säugetieren der Rieselfelder. Das Programm „Riesel-Säuger“ von 15 Uhr bis 17 Uhr wird geleitet von der Biologin Dr. Giselheid Reding. Die Teilnahme kostet 6,50 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder. Handwerklich geht es am Montag den 21. März zu, wenn Frau Reding von 9:30 Uhr bis 12 Uhr den Kursus „Nistkastenbau für Gartenrotschwanz und Co.“ betreut. Die Kosten für die Teilnahme betragen hier sieben Euro für Erwachsen und fünf Euro für Kinder. Hinzu kommen geringe Materialkosten pro gebauten Nistkasten. Für alle Veranstaltungen ist eine verbindliche Anmeldung unter der Rufnummer 0251 / 161760 bis Freitag Mittag 12 Uhr erforderlich. Falls sich nicht genügend Teilnehmer anmelden entfällt die Veranstaltung.

 

Frühling und der Rest vom Winter

  • Vogelstimmenwanderung, Freitag 11. März 17 Uhr – 19 Uhr

Mit Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt und Rauhreif am Morgen kommt zur Zeit noch winterliche Stimmung auf.

Glitzernder Raureif in der Morgensonne
Glitzernder Rauhreif in der Morgensonne

Doch nicht nur die Meteorologen sprechen bereits vom Frühling, sondern auch viele Anzeichen in der Natur geben Anlaß, den Frühling Willkommen zu heißen. Die Weidenblüten sind schon regelrecht aufgeplatzt, die Gänse besetzen ihre Reviere und Neststandorte, die ersten Storchenpaare haben ihre letztjährigen Brutplätze angeflogen und die ersten Bläßhühner haben bereits Eier gelegt.

Dieses Kanadagans-Paar hat am Rieselfeldhof bereits den Nistplatz auf einer Insel an der Steganalage besetzt. Unweit davon brütet bereits ein Bläßhuhn.
Dieses Kanadagans-Paar hat am Rieselfeldhof bereits den Nistplatz auf einer Insel an der Steganalage besetzt. Unweit davon brütet bereits ein Bläßhuhn.

Ein sicherer Frühlingshinweis sind auch die morgendlichen und abendlichen Vogelgesänge, die nun wieder zu hören sind. Hierzu bietet die Biologische Station Rieselfelder Münster am Freitag den 11. März von 17 Uhr bis 19 Uhr eine Vogelstimmenwanderung an. Der Vogelkundler Manfred Röhlen wird für sechs Euro pro Person die unterschiedlichen Gesänge den entsprechenden Vögeln zuordnen und mit etwas Glück auch die Vögel zeigen können. Das Europäische Vogelschutzgebiet Rieselfelder Münster bietet mit seinen vielen verschiedenen Strukturen auch den unterschiedlichsten Vogelgemeinschaften Lebensraum. Treffpunkt für diese erste Vogelstimmenwanderung der Saison, ist die Biologische Station Rieselfelder Münster, Coermühle 181. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung  unter der Rufnummer 0251 / 161760 bis Freitag 12 Uhr erforderlich.

 

Umweltbildung ist auch Artenschutz

– Die kleinen Geheimnisse der Vögel: Mauser – Gefiederwechsel, Sa. 05.03.2016
– Öffentliche Führung, So. 06.03.2016

Dass es der Artenschutz angesichts vieler tagespolitischer Themen und permanent schmaler Kassen schwer hat, ist nicht neu. Leider haben sich hinsichtlich der Artenvielfalt in unserer Landschaft die Trends eher verschlechtert als verbessert. Ausnahmen stellen da nur die Schutzgebiete dar und einzelne Arten, die, wie zum Beispiel der Weißstorch, sehr im gesellschaftlichen Fokus stehen und als Sympathieträger gelten. Aber auch in den Schutzgebieten muss man um die Erhaltung der erforderlichen Lebensraumbedingungen kämpfen, wie zum Beispiel in den Rieselfeldern gegen die geplanten Windkraftanlagen in der unmittelbaren Nachbarschaft des europäischen Vogelschutzgebietes oder gegen die Ignoranz von Hundehaltern, die im Vogelschutzgebiet ihre Hunde frei laufen lassen. Zudem gesellen sich Reiterinnen und Reiter, die sich nicht an die Wegegebote halten und auch nicht ihre Hinterlassenschaften auf den Wanderwegen beseitigen. Die Bedrohung vieler Arten geht einher mit einer intensivsten Nutzung unserer Landschaft und der Ignoranz gegenüber den Folgen dieser Nutzung.

Allerdings ist auch die Unwissenheit über die Natur mittlerweile ein großes Problem, da das Wissen meist nur noch in den Schulen vermittelt wird und die Schulzeit, die dafür bleibt, auch noch kürzer geworden ist. Außerdem wird das Lernen in der Schule vielfach nur als notwendiges Übel gesehen. Die Bildungsprogramme der Biologischen Stationen und freiberuflicher Umweltpädagogen bieten da die Chance, Lücken zu füllen und auch Spaß mit und in der Natur zu vermitteln.

 

Der Weißstorch profitiert von den Artenschutzbemühungen, nicht zuletzt, weil wohl alle ihn "lieben". Ein Wolf hat es da sicherlich schwerer. In den Rieselfeldern schreitet der Weißstorch seit 2002 wieder zur Brut. Ende März / Anfang April wird sich zeigen, wieviele Brutpaare es in 2016 werden. Selbst im Winter sind die Weißstörche regelmäßige Nahrungsgäste in den Rieselfeldern.
Der Weißstorch profitiert von den Artenschutzbemühungen, nicht zuletzt, weil wohl alle ihn „lieben“. Ein Wolf hat es da sicherlich schwerer. In den Rieselfeldern schreitet der Weißstorch seit 2002 wieder zur Brut. Ende März / Anfang April wird sich zeigen, wieviele Brutpaare es in 2016 werden. Selbst im Winter sind die Weißstörche regelmäßige Nahrungsgäste in den Rieselfeldern.

Gelegenheit zur Naturerkundung in den Rieselfeldern gibt es gleich zweimal am kommenden Wochenende. Der Vogelkundler Manfred Röhlen erklärt am Samstag den 5. März auf einer kurzen Wanderung von 15 Uhr bis 17 Uhr die kleinen Geheimnisse der Vogelwelt. Im Blickpunkt steht diesmal die Mauser – der Wechsel des Federkleides. Die Teilnahme, zu der eine Anmeldung unter der Rufnummer 0251 / 161760 bis Freitag 12 Uhr erforderlich ist, kostet sechs Euro für Erwachsene und vier Euro für Jugendliche. Am Sonntag lädt die Biologische Station ein, auf einer öffentlichen Führung von 7 Uhr bis 9 Uhr, die Atmosphäre der frühen Morgenstunden in den Rieselfeldern einzufangen.
Treffpunkt für beide Veranstaltungen ist die Biologische Station Rieselfelder Münster, Coermühle 181.

 

 

 

Artenschutzkonferenz am Samstag den 27. Februar 2016

Die 4. Münsteraner Artenschutzkonferenz steht vor der Tür. Am 27. Februar geben namhafte Referenten aus Stadt und Land bei den Stadtwerken Münster einen tiefen Einblick in aktuelle naturschutzpolitische Themen und stellen sich zur Diskussion. Diskutieren Sie mit!

Das Vortrags- und Diskussionsprogramm der 4., von den Grünen Kreisverbänden Warendorf, Coesfeld, Borken, Münster und Steinfurt durchgeführten Artenschutzkonferenz steht mittlerweile fest. Einzelheiten lesen Sie hier.

 

 

Laufkäferseminar der Uni Höxter

Auch wenn sich in den Rieselfeldern vieles um die Vögel dreht, so sollten wir die anderen Artengruppen nicht vergessen. Daher an dieser Stelle auch mal ein Hinweis auf eine lehrreiche Veranstaltung der Uni Höxter:  ein Laufkäferseminar. Weitere Informationen hier.

 

„Rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“

Frühlings-Sinne und Winter-Intermezzo

(vom 15.02.2016; Veranst.:  Sa., 20.02.2016)

Derzeit erleben wir ein kleines Winter-Intermezzo in einem sehr frühen Vorfrühling. Noch bevor uns am Wochenende der Winter wieder einmal einholte, wurden unsere Sinne bereits auf Frühling getrimmt.

Im Dezember zeigte sich bereits vereinzelt erstes frisches Grün, so zum Beispiel gab es bereits erste junge Triebe des Schilfs in besonnten Sichtschneisen. Vereinzelt öffneten sich bereits Blattknospen an den Sonnenseiten einzelner Sträucher und der Hartriegel begann zu blühen.

Frisches Grün im Eismantel nach einem kurzen Kälteeinbruch
Frisches Grün im Eismantel nach einem kurzen Kälteeinbruch

Grüne Schilftriebe im Dezember
Grüne Schilftriebe im Dezember

Zu den ersten Haselnuss-Blüten im Dezember gesellte sich eine erste Löwenzahn-, eine erste Schlehenblüte und eine erste Blüte der Roten Lichtnelke im Januar. Nun im Februar sind bereits an einigen Schlehengebüschen  an den Straßen und auch auf dem Mitarbeiter-Parkplatz der Biologischen Station viele Blüten geöffnet. Auch die Salweiden haben bereits vielerorts ihre silbrig glänzenden „Kätzchen“ – die Blütenstände – aus den Knospen geschoben. Vielfach blühen auch schon die Taubnesseln an den Wegrändern in den Rieselfeldern.
Doch nicht nur die Blüten kündigen bereits den sehr frühen Vorfrühling an, sondern auch die Gesänge der ganzjährig hier lebenden Standvögel, wie zum Beispiel der Kohl- und Blaumeisen, am Morgen. Dohlen begannen am Rieselfeldhof bereits mit dem Nestbau. Auch haben sich bereits die ersten Erdröten an thermisch vorteilhaften, sonnenbeschienen Standorten aus ihren Winter-Quartieren im Laub und Boden gewagt. Insgesamt war es im Dezember, Januar und Anfang Februar recht warm. Gelegentlich wurden die warmen Abschnitte unterbrochen von wenigen Kältetagen mit leichtem Bodenfrost und Raureif oder etwas Eisbildung. Auch jetzt nähern sich die Temperaturen wieder 0° Celsius an.

Blüte der Roten Lichtnelke im Januar
Blüte der Roten Lichtnelke im Januar

Salweiden-Blüte Anfang Februar
Salweiden-Blüte Anfang Februar

Am 10. Februar konnte eine Erdröte beobachtet werden, wie sie sich nun, wo es gerade wieder etwas kälter wird, in einen Hohlraum im Laubhaufen vor der Biologischen Station verkroch. Und auch bei den Kranichen gab es im Januar durchaus Irritationen. Mal wurden Züge in Richtung Norden und Nordosten auf dem Weg zu ihren Brutplätzen gesichtet. Mal – vor allem bei Kälteeinbrüchen in Norddeutschland –  gab es auch Kranich-Züge in südliche Richtungen fliegend.

Anfang Februar waren die Erdkröten bereits aktiv, jetzt gerade heißt es: "Zurück in das schützende Laub"
Anfang Februar waren die Erdkröten bereits aktiv, jetzt gerade heißt es: „Zurück in das schützende Laub“

Schlehen-Blüte auf dem Mitarbeiter-Parkplatz der Biologischen Station
Schlehen-Blüte auf dem Mitarbeiter-Parkplatz der Biologischen Station

Dieses Hin und Her zwischen kalter Winterstimmung und Frühlingsgefühlen kostet in der Natur vor allem „Energie“. Gut, wenn man dann aufgrund guter Ernährungssituation genügend Reserven hat. Wer nur am Limit lebt, hat dann schlechte Karten. Um den nahenden Frühling wirklich mit allen Sinnen für längere Zeit zu erfassen, müssen wir uns allerdings noch etwas gedulden.

Sinnlich geht es auch in der Veranstaltung „Die unglaublichen Sinne der Tiere“ zu. Unter der Leitung der Biologin Dr. Giselheid Reding können Familien mit Kindern ab sechs Jahren am Samstag den 20.  Februar von 15 Uhr bis 17 Uhr Einiges über die Wahrnehmung (sehen, fühlen, riechen) verschiedener Rieselfeld-Tiere erfahren. Die Teilnahme kostet 6,50 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder. Eine Anmeldung unter der Rufnummer 0251 / 161760 ist unbedingt erforderlich. Treffpunkt ist die Biologische Station Rieselfelder Münster.