Freundes- und Förderkreis – Fahrten

In unregelmäßigen Abständen werden für Freundes- und Förderkreis-Mitglieder Fahrten in andere vogelkundlich interessante Gebiete angeboten. Diese Angebote stehen in unsrem Halbjahresprogramm,  einer Liste am Ende der Unterseite „Veranstaltungen„.

Die nächsten FFK-Fahrten im 2. Halbjahr im Überblick

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So kann es am Dollard aussehen (Dollard-Fahrt 2012)

25. 08.2018  ab 8 Uhr:  FFK-Fahrt an den Niederländischen Dollard

27.10.2018  ab 9 Uhr:   FFK-Fahrt zu den Kranichen im Landkreis Osterholz

01.12.2018  ab 8 Uhr:  FFK-Fahrt zum Steinhorster Becken

Treffpunkt: Biologische Station Rieselfelder Münster, Coermühle 181, 48157 Münster

 Zwei Tage Weseraue

(Manfred Röhlen und Hans-Uwe Schütz)

Nach einigen frühlingshaften Wetterkapriolen im Januar gaben sich die Temperaturen  zur Weserfahrt am 27. und 28. Januar 2018 mit Temperaturen über +10 Grad Celsius ebenfalls nicht winterlich. Der Samstag glänzte zunächst mit viel Sonne und kühlem aber nicht zu starkem Wind. Nach Regen in der Nacht war das Wetter am Sonntag eher durchwachsen mit etwas Regen.  Ziel der Weserfahrt waren einige der Flußmarschen in der Weseraue mit ihren zahlreichen Abgrabungsgewässern und den Staustufen der Weser.

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Die vorangegangenen nassen Winterwochen hatten die Weser stark anschwellen lassen und die Baggerseen reichlich gefüllt.  Uferzonen waren häufig überflutet.

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Vom großzügigen Beobachtungsstand in der Schlüsselburger Marsch konnte neben anderen Gänsen auch eine besenderte Graugans entdeckt werden.

Seit 2016 wurden rund 100 Graugänse von einem Team internationaler Wissenschaftler beringt und mit hochauflösenden GPS-GSM-Sendern ausgestattet. Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag dabei auf Niedersachsen, aber es wurden auch Gänse in den Niederlanden und Schweden besendert. Die Gans D70 erhielt ihren Halssender im Juni 2017 westlich von Stockholm in Schweden. Seit Oktober 2017 rastet sie in der Region um Petershagen. Unter dem folgenden Link ist die Route dieser Gans nachzuvollziehen: http://www.blessgans.de/index.php?id=822

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Graugans D70 mit einem GPS-Sender inclusive solarer Stromversorgung
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Kraniche in der Weseraue

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Insgesamt wurde die 2-Tages-Beobachtungsliste (bitte anklicken) mit 62 Vogelarten angereichert. Nicht alle erhofften Zielarten konnten beobachtet werden, wohl auch weil sie sich aufgrund des reichlichen Wasserdargebots in der Weseraue weitläufug verteilten und weil aufgrund des milden Winters einige Winterflüchtlinge aus östlichen und nördlichen Gefilden noch nicht eingetroffen sind.

Winterfahrt zum Möhnesee und in die Lippeaue

(Manfred Röhlen und Hans-Uwe Schütz)

Es war diesmal auch wieder etwas für die „Harten“. Schneetreiben und kalter Wind begleiteten die 15 Teilnehmer aus den Kreisen des Westfälisch Naturwissenschaftlichen Vereins und des Freundes- und Förderkreises der Rieselfelder auf der ganzen Tour.

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Einlauf der Möhne in das Vorbecken des Möhnesees, Blick von der Kanzelbrücke

Wir starteten an der Kanzelbrücke am Einlauf der Möhne in den Stausee. Dort überraschten uns gleich Schellenten und Gänsesäger. Bei einem kurzen Spaziergang entlang der winterlichen Möhne hofften wir auf Wasseramseln, die über dem Fluß patrouillieren sollten. Unsere Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Zeigte sich anfangs mehrfach eine Wasseramsel, so konnten die hartnäckigen Fotofreunde hinterher sogar noch drei Wasseramseln gleichzeitig sehen.

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Wasseramsel, Foto: Knut Rickhoff

 

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Möhneeinmündung mit Schellente (heller Fleck im Wasser), Blick von der Kanzelbrücke in den Einlaufbereich der Möhne
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Schellente, Foto: Knut Rickhoff
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Fahrtteilnehmer auf der Brücke über den Hevearm – gegen Nässe und Kälte gewappnet
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Und immerwieder Schnee und Wind, Foto: Knut Rickhoff

Am Hevearm bezauberte die winterliche Kulisse der Uferbereiche und vor allem mehrere Gänsesäger.

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Uferkulisse am Hevearm – ohne Gänsesäger

Auf dem durch den heftigen Wind gut aufgewühlten Möhnesee dümpelten vor allem Reiherenten und Haubentaucher.

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Möhneblick von der Staumauer

Von der Staumauer aus waren zwar auch noch einige Wasservögel zu beobachten, doch wuchs auch das Verlangen nach einer wärmenden Autofahrt.

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An der Staumauer. Relikt aus dem Sommer.
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Auf der Mauer, auf der Lauer…, im Vordergrund Knut Rickhoff (Danke für Deine tollen Bilder!)
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Brückenabsperrgitter haben eine besondere Anziehungskraft für Liebesschlösser – auch auf der Möhnestamauer

An der Disselmersch in der Lippeaue bei Lippborg und den Ahsewiesen suchten wir vergeblich Zwerggänse, sahen aber noch viele Krickenten, Weißstörche sowie Grau- und Saatgänse.

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Blick vom Beobachtungsturm in die Lippeaue mit vielen Krickenten
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Kurios – der Weg in der Disselmersch ist wegen des Vogelschutzes gesperrt und auf der angrenzenden Wintereinsaat stehen Stangen mit CDs zur Vogelvergrämung
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Disselmersch mit dem Kirchturm von Lippborg – da könnten auch noch ein paar Bekassinen hocken…

Insgesamt konnten die Teilnehmer die Tages-Beobachtungsliste (bitte anklicken) mit 59 Vogelarten füllen, trotz der widrigen Wetterumstände – es ist halt Winter – eine beachtliche Zahl.

 

Es war mal wieder so weit, unser Klassiker: Die Diepholzer Moorniederung

(Manfred Röhlen und Hans-Uwe Schütz)

Wer denkt, es könnte langweilig sein jedes Jahr zum Kraniche-Gucken in die Diepholzer Moorniederung zu fahren, der irrt. Dafür sorgten am 29. Oktober Manfred Röhlen, eine vielfältige Vogelwelt, das unberechenbare Wetter und die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Dieses Jahr hatte Manfred mit dem ersten Fahrtziel „Alfsee-Reservespeicher“ einen interessanten neuen Anlaufpunkt mit in das Programm genommen, auch wenn dort zu Beginn der Fahrt der Wind noch kräftig um die Ohren und in die Jacken der insgesamt 20 Vogelenthusiasten blies. 18 Silberreiher auf einen Schlag und eine Schellente waren auf jeden Fall bemerkenswert. Dazu auch hier: rastende Blässgänse, von denen uns auffällig viele bei der Fahrt von West nach Ost durch die Diepholzer Moorniederung „begleiteten“.

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Alfsee Reservebecken und angrenzendes extensives Grünland.

Natürlich hat es in Hunteburg wieder gedauert, bis man eine Waldohreule am bekannten Schlafplatz entdeckte. Aber irgendwann hatte jeder sie gesehen. Im Ochsenmoor sorgten Blässgänse über Blässgänse auch für eine akustische Begleitung. Dazwischen gab es immer noch Kiebitze. Bereits hier konnte man erste Kranich-Trupps am Himmel sehen, die sicherlich von „Mahlzeit“ zu „Mahlzeit“ flogen.

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Wo genau sitzt die Waldohreule?
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Blässgänse im Ochsenmoor

Im Oppenweher Moor flankierten enorm viele Kraniche auf den abgeernteten Maisfeldern die kleinen Fahrstraßen. Die Maisernte schien dieses Jahr schwierig zu sein. Es waren längst nicht alle Felder abgeerntet und diejenigen, die der Maishäcksler bereits heimgesucht hatte, wiesen fast überall sehr tiefe Fahrspuren auf. Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren war die Zahl der auf der Rundfahrt beobachteten Kraniche sicherlich gleich hoch wie im Jahr 2014 als Anfang November bis zu 110 000 Kraniche in der Moorniederung rasteten. Die aktuellen Zählungen des „BUND Diepholzer Moorniederung“ für den 28. bis 30. Oktober 2017 ergaben mehr als 45 000 Kraniche.

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Kraniche bei der Mais-Mahlzeit im Oppenweher Moor
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Kraniche im Oppenweher Moor. Foto: Dr. Thomas Sauter

Trotz der großen Beobachter-Gruppe blieben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Fahrzeugen; so kamen wir den Kranichen recht nahe ohne zu stören. Neben den Kranichen fiel auch eine stattliche Anzahl durchziehender Wacholder- und Rotdrosseln auf.

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Kraniche und mehr im Uchter Moor. Foto: Dr. Thomas Sauter

Spektakulär war der abendliche Einflug der Kraniche in das Uchter Moor. Auch wenn der große Beobachtungsstand an diesem Sonntag picke-packe-voll war, sorgten die einschwebenden Kraniche vor der untergehenden Sonne für ein tolles Aha-Erlebnis begleitet durch das Rufen der Kraniche und das Klicken zahlreicher Auslöser. Trotz vieler Menschen war es sonst erstaunlich ruhig – hier treffen sich eben Gleichgesinnte.

 

Insgesamt beobachteten wir auf unserer Tour 55 Vogelarten (Artenliste: bitte  hier anklicken). Neben den Standvögeln hatten die rastenden und durchziehenden Vogelarten einen großen Anteil an dieser Zahl.

Die Kranich-Fahrt war auch diesmal gut, um neue Mitglieder des Freundes- und Förderkreises und solche, die es vielleicht mal werden wollen, kennen zu lernen. Vielen Dank an Herrn Dr. Thomas Sauter für die Bereitsstellung einiger schöner Kranich-Bilder.

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Einflug der Kraniche, fotografiert von der Aussichtskanzel im Uchter Moor. Foto: Dr. Thomas Sauter

Im Januar starten wir eine zweitägige Tour zur Weser. Nähere Informationen dazu gibt es hier.

 

Vechtetour – auch beim Nachbarn unterwegs

(Manfred Röhlen und Hans-Uwe Schütz)

Die Artenliste (bitte anklicken!) unserer Vechtetour vom Samstag, den 21. Januar 2017 ist mit 65 Arten schon ganz ordentlich für eine Winterexkursion.

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Rieselfelder De Krim bei Coevorden, Turmblick Richtung Südost

Zuerst wurden, jedoch leider erfolglos, die Rieselfelder (Vloeivelden) De Krim aufgesucht. Sie sind,   wenn auch deutlich kleiner als die Rieselfelder Münster, die größten erhaltenen und als Naturreservat geschützten Rieselfelder der Niederlande. Die Wasserflächen waren, wie vielerorts, alle zugefroren.

 

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Rieselfelder De Krim bei Coevorden, Turmblick Richtung Nordost

Doch wenig später präsentierte sich auf der Weiterfahrt eine kleine Überraschung: ca. 320 Zwerg- und Singschwäne grasten auf einer Grünlandfläche direkt neben der Straße bei Gramsbergen, südlich der Rieselfelder De Krim. Darunter ein Zwergschwan mit gelbem Halsring und integriertem Datalogger.

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Fußberingter Zwergschwan aufgenommen im Januar am Niederrhein (Foto: Knut Rickhoff)

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Singschwäne (alt und jung) bei Gramsbergen (Foto: Knut Rickhoff), man beachte die Schnäbel im Vergleich zum Zwergschwan

Der mit dem Datalogger, einem Gerät das mittels GPS (Global Positioning System) die Position des Tieres ermittelt und speichert, versehene Zwergschwan stammt aus einem Projekt von Peter P. de Vries, Netherlands Institute of Ecology (NIOO-KNAW), Department of Animal Ecology. Hier werden seit 2005 Zwergschwäne mit Dataloggern versehen. Nähere Informationen zu diesem Projekt sind auf der Internet-Seite  http://www.cr-birding.org/node/151  zu finden. Leider ist es nicht gelungen die Zahlen-/Buchstabenkombination auf dem Halsring, die quasi einen Personalausweis für so beringte Tiere darstellt, abzulesen. Es wäre bestimmt spannend gewesen zu sehen, wo sich der Vogel schon überall herumgetrieben hat.

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Singschwäne bei Gramsbergen (unteres Foto: Knut Rickhoff)

Alle Wasserflächen waren zugefroren? Nein, zumindest der Laarsche Bruch, ein auf deutscher Seite direkt an der Grenze gelegener weiterer Exkursionspunkt, war im zentralen Bereich noch eisfrei. Hier zeigte sich die ganze Vielfalt an Enten mit acht Arten, und auch Wasserralle und Eisvogel gaben sich die Ehre.

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Entenversammlung am Laarscher Bruch

Diese Konzentration ist allerdings nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass außer einigen Gräben und langsam fließenden Flüssen kaum adäquate Nahrungs-, Lebens- und Schlafplätze für das Wassergefieder vorhanden waren. Am späten Nachmittag wurden hier auch noch die Arten Zwergtaucher und Rohrdommel gesehen.  Trotz fortgeschrittener Dämmerung gelang es Knut Rickhoff tatsächlich noch die Rohrdommel aus dem Schilf am Ostufer des Bruch „herauszukitzeln“.

Leider konnten nicht alle Teilnehmer den späten Abendeinflug im Laarsche Bruch von geschätzt etwa 5.000 Tundrasaatgänsen erleben, die mit großen Geschrei erst eine tolle Flugschau ablieferten, sich dann auf dem Wasser sammelten und schließlich gemeinsam zu einem wo auch immer gelegen Schlafplatz wieder abflogen.

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Tundrasaatgänse über Tundrasaatgänse auf dem Weg von De Krim zum Laarscher Bruch (Foto: Knut Rickhoff)

Ebenso fielen mehr als 30 Singschwäne unter lautem Trompeten auf dem Bruch ein. Später standen sie vor einem tiefroten Abendhimmel auf dem Eis und trompeteten sich noch lange etwas zu. Alles in allem ein grandioses Schauspiel, dass sich hinter keinem Kranicheinflug in der Diepholzer Moorniederung verstecken muss.

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Sonnenuntergang am Laarscher Bruch

 

 

Niederrhein-Fahrt am 23. Januar 2016

Der sehr frühe Abfahrtstermin um 7 Uhr an der Biologischen Station und winterlich kühle Temperaturen im Januar sorgen eigentlich immer dafür, dass die Fahrt zum Niederrhein nicht unbedingt ein Publikumsliebling ist. Zudem kamen im diesem Jahr die bereits mehrere Tage anhaltenden Warnungen vor dem Blitzeis am Samstag Morgen, das dann bedingt durch milde Temperaturen und intensiver vorhergehender Streuung eigentlich kaum zu spüren war.

Insgesamt trafen sich 13 entschlossene Vogelfreunde, um den Morgen mit einer Gänseschau an der Bislicher Insel zu starten.

Große Flutmulde an der Bislicher Insel mit Silberreiher
Große Flutmulde an der Bislicher Insel mit Silberreiher
Teilweise noch an den Rändern zugefroren präsentierten sich die Gewässer an der Bislicher Insel; Blick aus der zweiten Beobachtungshütte
Teilweise noch an den Rändern zugefroren präsentierten sich die Gewässer an der Bislicher Insel; Blick aus der zweiten Beobachtungshütte

Gänse über Gänse war unser Eindruck vom Tag. Allerdings nicht in artreinen größeren Ansammlungen sondern gut gemischt in vielen Grünland-Bereichen. Meist saßen die Weißwangen-Gänse zwischen den Blässgänsen. Einige der selbstgestellten Suchaufträge konnten trotz des typischen „Hans-Dieter-Hüsch-Niederrheinwetters“ (kühl und grauer bis weißer Nebel), erfolgreich abgearbeitet werden. So waren die schön gezeichneten Zwergsäger auf den Gewässern der Bislicher Insel anzutreffen und zwei von wahrscheinlich sechs im Kreis Kleve gemeldeten Singschwänen wurden bei Niedermörmter entdeckt. Allerdings gab es auch erfolgloses Suchen nach Seeadler und Rothalsgans – Aufgaben für die Wiedervorlage im nächsten Jahr.

Blässgänse bei Beek / Rheinfähre Xanten
Blässgänse bei Beek / Rheinfähre Xanten

Ein weiterer Suchauftrag sollte mangels eindeutigem Beleg auch wiederholt werden: die Suche nach den Kurzschnabelgänsen. Dank der Meldung von Martin Temme wurden wir zu einem Acker nahe Louisendorf gerufen und versuchten im dichten Nebel rosa von orangefarbenen Beinchen zu trennen und überfrostete Flügeldecken zu entdecken. Mit nicht ganz eindeutigem Erfolg. Ein späterer Beobachter hat in diesem Trupp wohl eine Zwerggans gefunden und fotografiert (siehe „www.ornitho.de“). Einige der Bläß- und Saatgansansammlungen wurden daraufhin mit den Spektiven abgescannt, aber derer waren es zu viele, um alle wirklich in Augenschein zu nehmen. Ein anderer Beobachter hat an diesem Samstag eine Kurzschnabelgans zwischen Blässgänsen bei Kalkar fotografiert (siehe „www.ornitho.de“).

Bei Louisendorf. Das gute am Nebel: die Gänse sehen uns auch nicht. Man konnte mal aussteigen.
Bei Louisendorf. Das gute am Nebel: die Gänse sehen uns auch nicht. Man konnte mal aussteigen.
Gänseblick bei Louisendorf, dort im Nebel muss die Zwerggans gewesen sein.
Gänseblick bei Louisendorf, dort im Nebel muss die Zwerggans gewesen sein.

Positiv war die zeitweise Teilnahme von Martin Temme und seinen Söhnen, die Mut macht hinsichtlich engagiertem Nachwuchs. Besonders toll auch die aktive Teilnahme von Knut Rickhoff, der nun schon seit Jahren mit seinem Vater an einigen Fahrten des Freundes- und Förderkreises teilnimmt und durch seine Beobachtungen auch manche Art beigesteuert hat.

Martin Temme, Vogelkundler vom Niederrhein in seinem Element
Martin Temme, Vogelkundler vom Niederrhein in seinem Element
Jasper Temme eifert zielstrebig seinem Vater nach.
Jasper Temme eifert zielstrebig seinem Vater nach.
Knut Rickhoff, weiterer Hoffnungsträger beim Vogelkundler-Nachwuchs
Knut Rickhoff, weiterer Hoffnungsträger beim Vogelkundler-Nachwuchs

Am Nachmittag erfreuten noch Große Brachvögel und Kraniche an den Rheinwiesen bei Emmerich die Gemüter.

Es war ein typischer Niederrhein-Tag mit insgesamt 60 verschiedenen Vogelarten sowie mit wärmenden Kaffee und verbrennungsfreundlichem Kuchen zwischendurch.

Nachstehend die Exkursionsliste:

BEOBACHTUNGSBEREICH:Linksrheinischer Niederrhein von der Bislicher Insel bis zum Kaliwal (NL)
DATUM:01/23/2016
ZEIT:9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
WETTER:7 Grad C; trüb-bedeckt, später Nebel; schwacher, nachmittags auffrischender Wind aus SW
BEOBACHTER:11 Mitglieder des Freundes- und Förderkreises Rieselfelder MS unter der Leitung von Manfred Röhlen und Uwe Schütz
ARTENZAHL:60
VOGELARTVOGELART
HöckerschwanKranich
Singschwan (2)Blässhuhn
Kanadagans Kiebitz
WeißwangengansGroßer Brachvogel
TundrasaatgansLachmöwe
BlässgansSturmmöwe
GraugansSilbermöwe
Grau- x HausgansHohltaube
NilgansRingeltaube
BrandgansTürkentaube
RostgansGrünspecht
SchnatterenteElster
PfeifenteDohle
KrickenteSaatkrähe
StockenteRabenkrähe
SpießenteBlaumeise
Löffelente Kohlmeise
TafelenteFeldlerche
ReiherenteZaunkönig
ZwergsägerGartenbaumläufer
GänsesägerStar
JagdfasanAmsel
ZwergtaucherMisteldrossel
HaubentaucherRotkehlchen
KormoranHaussperling
SilberreiherFeldsperling
GraureiherBuchfink
WeißstorchStieglitz
Sperber
Mäusebussard
Turmfalke