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Rieselfelder: Beobachtungseinrichtungen gesperrt

Das schöne Wetter treibt die Menschen nach draußen, zumal viele von ihnen nun auch Zeit haben. Dennoch gilt auch draußen, dass man voneinander Abstand halten soll. Die letzten Tage haben aber dazu geführt, dass viele Menschen die Beobachtungshütten und den Aussichtsturm in den Rieselfeldern aufsuchten und dort selten Sicherheitsabstände einhalten konnten.

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Ein Bild aus besseren Zeiten: wir freuen uns wieder darauf, gemeinsam auf dem Turm die Vogelwelt zu beobachten, nur leider sollte dies zur Zeit unterbleiben. Der Turm ist bis auf weiteres für Besucher gesperrt.

Daher bleiben die Beobachtungshütten und der Aussichtsturm in den Rieselfeldern sowie die Dauerausstellung zur Landschaftsgeschichte der Rieselfelder bis auf weiteres geschlossen.

Wenn dort mehrere Personen zusammenkommen, können sie keinen ausreichenden Sicherheitsabstand halten. Sie gefährden damit sich selber und eventuell auch andere. Mitmenschen ohne Symptome können auch Überträger des Virus sein.

Es ist ein Beitrag der Rieselfeldbesucher zur Vorsorge, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Auch die Vogelzählung in den Rieselfeldern muss weitergehen und die Vogelzähler*innen der Biologischen Station sind daher aufgefordert, Besucher zu bitten, die Hütten zu verlassen, damit sie ungefährdet die Vogelzählungen durchführen können.

Wir bitten um Verständnis für diese uns allen unangenehme Maßnahme! 

Einschränkung der Bildungsangebote

Liebe Mitbürger*innen,

wir alle sind aufgerufen verantwortlich dafür zu sorgen, dass die Ausbreitung des Corona-Viruses sich möglichst langsam vollzieht, um eine mögliche Überlastung des Gesundheitssystem zu vermeiden. Aus diesem Grund unterbricht die Biologische Station Rieselfelder Münster ihr Veranstaltungsprogramm ab Montag, 16.03.2020, bis zum Ende der Osterferien (19.04.2020).

Die rechtliche Grundlage ist ein Erlaß der Landesregierung zur Eindämmung der Verbreitung des Vorona Viruses. Dieser Erlaß kann unter dem nachstehenden Link eingesehen werden:

https://www.mags.nrw/pressemitteilung/landesregierung-beschliesst-weitere-massnahmen-zur-eindaemmung-des-corona-virus

Uns betreffende Auszüge:

„Ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet. “ …

….“Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden.“

Wir hoffen, dass Sie alle diese Zeit gesund überstehen!!

Die Straße „Wöstebach“ ist zur Zeit eine Sackgasse

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Dort, wo die Straße „Wöstebach“ im Norden der Rieselfelder auf eine Seitenstraße der Sprakeler Straße trifft, wurden von dem Grundeigentümer Absperrungen errichtet, die nur schwer zu überwinden sind. Foto: Thomas Hafner.

Aufgrund von Rechtsstreitigkeiten zwischen der Stadt Münster und einem benachbarten Landwirten ist die Straße „Wöstebach“ derzeit eine Sackgasse. Radfahrer, die von der Coermühle aus in Richtung Sprakel oder Gimbte gelangen möchten, sollten daher besser den Hessenweg nutzen. Für den nicht anliegenden Autoverkehr ist die Straße ohnehin gesperrt.

Auch für die Mitarbeiter der Biologischen Station (Bild) bedeutet dies Umwege bei Arbeitseinsätzen.

Wann sich die bereits einige Wochen anhaltende Situation wieder entspannt, kann nicht vorhergesagt werden.

Ebbe in den zwei Stauteichen

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Wie jedes Jahr um diese Zeit werden die beiden Stauteiche in den Rieselfeldern ab Anfang der Woche wieder trocken fallen, damit Wartungs- und Pflegearbeiten durchgeführt werden können. Am Großen Stauteich werden auf den Inseln die Gehölze geschnitten und das Stauwehr gewartet. Nach dem großen Holzeinschlag in 2017 am Großen Stauteich und dem Planierraupeneinsatz in 2018  wird darüber hinaus in diesem Jahr ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeiten am Kleinen Stauteich im Bereich des Schilflehrpfades sein. Da beide Stauteiche zusammenhängen wird für mehrere Wochen Ebbe auf den Stauteichen sein. Ein genaue Angabe des Termins für den Wiederanstau ist nicht möglich, da der Fortgang der Arbeiten von der Witterung abhängt. Solange kein andauernder Frost herrscht, verteilen sich die Vögel auf den anderen Wasserflächen in den Rieselfeldern. Über den Wiederanstau wird die Biologische Station Rieselfelder wieder auf diesem Wege informieren.

Auch für 2020: Der Rieselfeld-Kalender

Die Rieselfelder für Zuhause! Alle Aufnahmen entstanden in den Rieselfeldern.

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Buchhandlung „Der Wunderkasten“, Münster, Rüschhausweg

 

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Bildautoren des Kalenders für 2020:

Januar:              Lutz Werner Groß

Februar:            Norbert Wünnemann

März:                 Günter Reinartz

April:                 Günter Reinartz

Mai:                   Lutz Werner Groß

Juni:                  Lutz Werner Groß

Juli:                   Lutz Werner Groß

August:              Michaela Stenz

September:        Thomas Kepp

Oktober:            Edgar Hengstmann

November:         Thomas Sauter

Dezember:         Lutz Werner Groß

Wir bedanken uns bei den Bildautoren für die kostenfreie Bereitsstellung der Bilder! Der Erlös aus dem Kalenderverkauf soll möglichst die Druckkosten decken. Etwaige Mehreinnahmen kommen direkt dem Artenschutz in den Rieselfeldern zugute.

Der Jahresbericht für 2018 ist fertig!

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Mit 18 Beiträgen ist dies der bisher umfangreichste Jahresbericht der Biologischen Station. Ein ausführlicher Artikel über das 50jährige Jubiläum der Station in 2018 eröfnet den vielseitigen Reigen der Beiträge. Neben den gewohnten Daten zur Brutvogelerfassung und der Jahresphänologie vieler Rieselfeld-Vogelarten, nimmt das Thema Mikroplastik breiten Raum ein. Daneben gibt es Wissenswertes über den Kranichzug von 2018, die Schlammlebewesen, Ringelnattern, Amphibien und Ameisen.

Das Inhaltsverzeichnis verbirgt sich hinter diesem Klick.

Fertig für die Vögel

Der Februar war noch der Monat vor dem „großen Zug“. Zwar waren bereits im Februar die Kraniche wieder unterwegs aber auch die sind noch nicht alle durchgezogen. Zeit also etwas für die kommende Brutsaison vorzuereiten.

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So wurde der Storchenhorst auf der Gaststätte Heidekrug aus Stabilitätsgründen um einige Speiskübel voll alten Nistmaterials und Kot erleichtert, in der wiedererichteten Durchfahrtsscheune ein Schleiereulenkasten installiert sowie ein entsprechendes Einflugloch im Giebel eröffnet und auf einer weiteren Storchennisthilfe ein zusätzlicher Turmfalkenkasten angebracht. Ob die potentiellen Bewohner auch alles annehmen wird die Zeit zeigen

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Im Moment ist sitzt ein Störchenpaar wieder auf dem „Heidekrug“ und die Schleiereule umfliegt nachts die Durchfahrtsscheune. Wie schön, dass alles dies mit einem Hubsteiger auch zu erreichen war. Unser Dank gilt der Firma Middeke.