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Stauteiche werden abgelassen

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So sieht es ab dem Wochenende wieder am Großen Stauteich aus. Hier Pflegearbeiten von November 2020.

Die Rieselfelder sind ein beliebtes Ausflugsziel und gerade ein Gang um den Großen Stauteich bietet normaler Weise auch Ausblicke auf eine reichhaltige Wasservogelwelt. Dies wird sich in den kommenden Tagen ein wenig ändern, denn das Wasser der beiden Stauteiche im Naturerlebnisgebiet der Rieselfelder wird seit heute (02.12.2021) abgelassen, damit zu Begeinn der nächsten Woche Pflegearbeiten an den Inseln und Reparaturen am Stauwehr durchgeführt werden können. Das Ablassen des Wassers findet jedes Jahr nach dem Durchzug der rastenden Zugvögel und vor den ersten harten winterlichen Frösten statt.

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Ein Hauch von Wattenmeer im Binnenland – für etwa eine Woche.

Die Wasservögel, die in den letzten Tagen noch recht zahlreich auf dem Großen Stauteich zu sehen waren, können jetzt noch leicht auf die anderen offenen Wasserflächen in den Rieselfeldern ausweichen und werden nach dem Arbeitseinsatz der Mitarbeiter der Biologischen Station Rieselfelder Münster auch wieder zum Stauteich zurückkehren. Bis Ende der nächsten Woche werden um den Großen Stauteich nicht so viele Vögel zu beobachten sein.

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An einigen Restpfütze sind immer noch einige Enten zu sehen. Nach den Pflegearbeiten werden es wieder mehr Vögel am Großen Stauteich sein.

Es ist gilt auch zu beachten, dass in den Beobachtungshütten und auf dem Aussichtsturm die coronabedingten Abstände einzuhalten sind und wenn mehrere Personen zugegen sein sollten, also Mindestabstände nicht eingehalten werden können, auch ein Mund- Nasenschutz zu tragen ist.

Bleiben sie achtsam und vor allem gesund.

Zuggeschehen und Coermühle

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Himmelszeichen – Kraniche am abendlichen Himmel über den Rieselfeldern. Zudem menschliche „Zugvögel“ in größerer Höhe. Deren Zugrichtung richtet sich nicht zwingend nach den Jahreszeiten.

Anfang November rasteten nach Angabe des BUND Diepholzer Moorniederung noch über 71.000 Kraniche in der Region nördlich des Teutoburger Waldes. Ein großes Zugereignis konnte bereits am 24. Oktober im Münsterland wahrgenommen werden, als bereits mehr als 23.000 Kraniche über das Münsterland in Richtung Südwesten zogen.

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Gelegentlich – meist auf dem Frühjahreszug – rasten kleine Gruppen von Kranichen in den Rieselfeldern. Dann aber nur für eine Nacht. Wenn es hell wird und sich eventuelle Nebel gelichtet haben geht es gleich weiter. Foto: Hauke Roy.

Auch in den vergangenen Tagen zogen trotz ungünstiger Windsituation Kraniche – vor allem aber über den Osten Westfalens, da die Winde das Zuggeschehen nach Osten drängten. Immer wenn Winde aus nördlichen Richtungen wehen oder wenn Winde nur sehr schwach sind, können auch in den nächsten Tagen Kraniche über dem Münsterland gesichtet werden.

Das Vogelzuggeschehen hat vermutlich auch einen Gast aus den Rieselfeldern, der sich seit der letzten Augustwoche bei den Rindern in den Rieselfeldern aufhielt, mit sich gerissen. Die letzte Sichtung des bei uns äußerst seltenen Kuhreihers erfolgte am vergangenen Freitag.

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Von der letzten August-Woche bis zur ersten November-Woche war ein Kuhreiher zu Gast in den Rieselfeldern. So ausdauernd war noch kein Kuhreiher hier auf Nahrungssuche. Kommt er nächstes Jahr wieder? Foto: Michaela Stenz.

Dafür sind derzeit über 500 Blässgänse aus dem arktischen Norden in den Rieselfeldern zu Gast. So gibt es in dem Europäischen Vogelschutzgebiet ein ständiges Kommen und Gehen.

 

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Die Blässgänse sind gut an der weißen Blässe über dem Schnabelansatz und auch an der gestreiften Brust zu erkennen. Markant ist auch ihr sehr heller Ruf. Foto: Michaela Stenz.

Darüber informiert auch der Vogelkundler Manfred Röhlen auf dem zweistündigen vogelkundlichen Spaziergang, der am Sonntag, 14. November, um 11 Uhr an der Biologischen Station Rieselfelder Münster startet. Eine Anmeldung zu dieser kostenpflichtigen Veranstaltung ist bis Freitag 16 Uhr unter der Rufnummer 0251 / 161760 erforderlich, da die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt ist.

Es ist zu betonen, dass die Straßenverkehrsordnung mehr zu beachten gilt, als die Informationen zahlreicher uninformierter „Navis“. Bitte berücksichtigen sie auch, dass es durchaus noch Autofahrer gibt, die eine berechtigte Ausnahmegenehmigung zum befahren der Straße haben. Es gilt vor allem, Rücksicht aufeinander zu nehmen.

Die Biologische Station Rieselfelder Münster informiert, dass die Anfahrt zur Biologischen Station nur über den Hessenweg möglich ist, da ein Teilstück der Coermühle für den KFZ-Verkehr gesperrt ist. Gleichwohl können dort noch einzelen PKW fahren, da es einige Personen mit einer schriftlichen Ausnahmegenehmigung gibt, die die Coermühle befahren dürfen, da es für sie ansonsten eine unverhältnismäßige Härte darstellen würde. Alle Verkehrsteilnehmer sollten sich hier mit gegenseitiger Rücksichtnahme begegnen.

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Im Herbst und Winter muss man nicht mehr so lange auf den Sonnenuntergang warten.

 

Viele Insekten, viele Vögel

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Graugänse lieben die Pflanzen im Verlandungsbereich und vor allem frisches Gras im Grünland. Die Rieselfelder weisen etwa 100 ha Grünland auf.

Die Hitliste der häufigsten Vögel in den Rieselfeldern wird derzeit mit über 900 Individuen angführt von der Graugans gefolgt von etwa 800 Schnatterenten und 700 Staren. Mit 290 ist auch die Anzahl der zu beobachtenden Kiebitze bemerkenswert. Sie entspricht in etwa dem Vorjahr zur gleichen Zeit. Im September sollten es jedoch noch mehr werden. Im Vorjahr waren es in der zweiten Septemberhälfte etwa 480 Kiebitze. Vor zehn Jahren (2011) rasteten im September noch mehr als 1300 Kiebitze in den Rieselfeldern. Die Zahlen repräsentieren Maxima der Tageszählungen.  Dies kennzeichnet den bereits bekannten dramatischen Rückgang des Kiebitzes in unserer Kulturlandschaft. Bei den Insekten sieht es ähnlich dramatisch aus, nur dass dies meist aus Unkenntnis über die Artenfülle der Insekten nicht so auffällt.

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Kiebitze lieben die Schlammbänke und schlammigen Uferbereiche. Gerne ruhen sie sich im flachen Wasser stehend aus. Auch die Grünlandbereiche werden gerne angeflogen, sofern das Gras noch nicht zu hochwüchsig ist. Foto: Michaela Stenz.

Wer etwas mehr über Insekten kennen lernen möchte,  ist in den Familien-Naturerlebnisprogrammen mit Dr. Giselheid Reding gut aufgehoben. Am Montag den 9. August stellt die Biologin von 10 Uhr bis 12 Uhr in der Veranstaltung „Ritter in glänzender Rüstung“ Käfer vor. Am Dienstag zur gleichen Zeit richtet sie ihr Augenmerk in dem Programm „Die phantastischen Sinne der Tiere“ auf die Sinneswahrnehmung. Auch dabei werden unter anderem einige Insekten vorgestellt. Das auch im Wasser einige Insekten oder zumindest ihre Larven zu Hause sind, erfährt man am Mittwoch von 10 Uhr bis 12 Uhr in der Kescherveranstaltung „Wassergetier“. Mit etwas Glück geht vielleicht auch ein besonderer „Insektenfreund“ ins Netz – ein Wasserfrosch. Andere Insekten verzehrende Arten können auch am Mittwoch Abend von 21 Uhr bis 23 Uhr gesehen werden. Bei der Führung „Vom Tag zur Nacht“ werden je nach Witterung auch einige Fledermäuse bei der Insektenjagd zu beobachten sein. Und weil die Rieselfelder noch immer sehr insektenreich sind, sollte man bei einem Besuch den Insektenschutz nicht vergessen.

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Auch ein Ritter in glänzender Rüstung – der Blutrote Schnellkäfer. Er ist häufig auf Doldenblütlern wie zum Beispiel Wiesenkerbel, Wiesenbärenklau oder Wilde Möhre vor allem in Gebüsch- oder Waldnähe zu beobachten. Foto: Michaela Stenz.

Eine Anmeldung zu den kostenpflichtigen Angeboten ist bis zum Vortag um 12 Uhr unter der Rufnummer 0251 /161760 erforderlich. Die Anmeldung für die Montags-Führung muss bis Freitag 12 Uhr erfolgen. Alle Programme starten am Rieselfeldhof, Coermühle 100, hinter der Gaststätte „Heidekrug“.

Erste Erfahrungen mit der Straßensperrung

und ein Hinweis auf eine fledermauskundliche Führung
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aber ungehinderter Flugverkehr: Über dem hochstehenden Gras der Rieselfeld-Wiesen fliegen die Lachmöwen Parcour um Insekten zu jagen, ähnlich den Schwalben, die in diesem Jahr leider nur in geringer Zahl zu sehen sind.

Die Straße „Coermühle“ ist nun schon seit einigen Wochen gesperrt und es gibt erste Erfahrungen bezüglich der Sperrung des 800 m langen Teilstückes der Rieselfeld-Starße. Besucherinen und Besucher, ob regelmäßig oder erstmalig in den Rieselfeldern unterwegs, reagieren positiv auf die Sperrung und freuen sich auch über die gefahrenfreie Nutzung der Straße. Sogar Veranstaltungsteilnehmerinnen und Veranstaltungsteilnehmer einer Kescheraktion am Rieselfeldhof, die aus Greven kommend einen Umweg in Kauf nehmen mußten, zeigten sich verständnisvoll  und befürworteten sogar die Sperrung der Straße im europäischen Vogeschutzgebiet. Sicherlich wird es auch andere Meinungen geben, wie manch lebhafte Diskussion bereits zeigte, aber die Mehrzahl der Rückmeldungen, die die Biologische Station Rieselfelder Münster bisher erhalten hat, äußerten sich positiv zur Sperrung.

Die direkten Anlieger der Coermühle haben durch die Sperrung größere Einschränkungen erfahren. Dafür gibt es nun auch Ausnahmegenehmigungen zur Befahrung des Teilstückes, die nachvollziehbar und selbstverständlich sind. Deswegen auch unser Hinweis an alle Besucherinnen und Besucher, dass es trotz der Sperrung neben dem landwirtschaftlichen Verkehr noch berechtigte Personen zur Befahrung der Coermühle gibt. Es müssen Kinder zur Kita nach Gelmer gebracht und abgeholt werden, es sind auch Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr in Gelmer, die auf direktem Weg zur Wache gelangen müssen und andere Einzelfälle, die ansonsten unverhältnismäßige Härten in Kauf nehmen müßten. Deswegen auch unser dringender Appell diesen berechtigten Nutzerinnen und Nutzern der Straße nicht feindselig sondern verständnisvoll zu begegnen.

„Schwarze Schafe“, die diese Situation auch für sich ausnutzen wird es sicherlich auch immer geben. Damit diese weniger werden, führt die Polizei in unregelmäßigen Abständen immer wieder Kontrollen durch.  Die Sperrung hat die Verkehrssituation an der Coermühle jetzt schon deutlich beruhigt. Es sind nur noch wenige Kraftfahrzeuge auf der Coermühle unterwegs.

Die beste Alternative ist, die Rieselfelder mit dem Fahrrad zu erkunden oder zu durchfahren , da die Sperrung nur für Kraftfahrzeuge gilt. Ebenso keine Probleme haben die geflügelten Bewoher der Rieselfelder. Neben den Vögeln sind dies auch die Fledermäuse, die ebenso den Insektenreichtum der Rieselfelder zu schätzen wissen. Mehr über diese nächtlichen Jäger der Lüfte erfährt man im Rahmen der kostenpflichtigen  Veranstaltung für Familien mit Kindern ab acht Jahren „Auf Schwingen ohne Federn“ unter der Leitung der Biologin Dr. Giselheid Reding am Sonntag den 20. Juni von 21:30 Uhr bis 23:30 Uhr. Eine Anmeldung ist bis Freitag 18. Juni 16 Uhr unter der Rufnummer 0251 / 161760 erforderlich. Treffpunkt ist am Seminargebäude des Rieselfeldhofes, Coermühle 100, hinter der Gaststätte „Heidekrug“. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anfahrt aufgrund der Sperrung von Süden nur über die Kanalstraße oder die Grevener Straße und die Straße „Zum Rieselfeld“ erfolgen kann.

Es ist soweit: die Straße „Coermühle“ ist auf einem Teilstück gesperrt

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Links:  Vorankündigung der Sperrung mit dem Hinweis zur ungehinderten Zufahrt zur Biologischen Station. Dieses Schild ist trotz der falschen Rechtschreibung gültig. Rechts: Sperrung ab der Biologischen Station Rieselfelder Münster.

Seit Montag, 26.04.2021,  Vormittag ist das Teilstück der Straße „Coermühle“ zwischen der Einfahrt zur  Biologischen Station Rieselfelder Münster und der Straße „Wöstebach“ für den motorisierten Kraftverkehr voll gesperrt. Nur land- und forstwirtschaftlicher Verkehr ist hier erlaubt. Für einzelne Anlieger der Coermühle in unmittelbarer Nachbarschaft der Sperrung wird es in begründeten Fällen Ausnahmegenehmigungen geben.

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Immernoch Verkehr trotz eindeutiger Sperrung. Mit der Zeit wird man sich an die Sperrung gewöhnen müssen, da Kontrollen teuer werden können.

Am ersten Tag der Sperrung werden viele noch nicht auf die aufgestellten Zeichen geachtet haben, denn der Verkehr war zwar deutlich reduziert, aber immer noch beachtlich. Es besteht aber die Hoffnung, dass eine Gewöhnung an diesen Zustand eintritt und zusätzliche Kontrollen helfen, die Coermühle zu beruhigen.

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Erster Tag nach der Sperrung, erste Kontrollen. Dabei wurden auf dem Hessenweg und der Coermühle auch gleich ein paar Temposünder erwischt.

Auch einige treue motorisierte Rieselfeldbesucher*innen müssen sich jetzt umgewöhnen, da sie nunmehr nur noch zu den Parkplätzen am Heidekrug und zur Station fahren können und das aus unterschiedlichen Anfahrtsrichtungen.

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Anfahrtsskizze für die Biologische Station Rieselfelder Münster und den Rieselfeldhof mit der Gaststätte „Heidekrug“ und der Dauerausstellung zur Landschaftsgeschichte der Rieselfelder.

Der Rieselfeldhof mit der Gasstätte „Heidekrug“ und der Dauerausstellung zur Landschaftsgeschichte sowie dem Seminarzentrum ist über die Kanalstraße und Grevenerstrasse zu erreichen. Für die Biologische Station Rieselfelder Münster wählt man am besten Anfahrtsrouten über die Grevener Strasse oder den Schifffahrter Damm (siehe obige Skizze). Eine direkte Verbindung zwischen der Biologischen Station und dem Rieselfeldhof gibt es für den motorisierten Kraftverkehr nicht mehr.

Für Radfahrer*innen gibt es keinerlei Einschränkungen, für sie ist die Coermühle weiterhin und nun auch risikofreier durchgängig befahrbar.

 

Coermühle wird in Kürze zum Teil gesperrt

Nach dem Ratsbeschluss vom 18. März wird ein Abschnitt der Coermühle (siehe Karte) in Kürze für den Kraftverkehr gesperrt. Fahrradfahrer und Fußgänger haben dadurch keine Einschränkungen zu befürchten – im Gegenteil. Von hier aus können in Zukunft gefahrloser die angrenzenden Flächen eingesehen werden.

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Aktualisierte Gebietskarte des Naturerlebnisgebietes mit dem gesperrten Abschnitt der Coermühle.

Es wird, so angekündigt, jedoch Ausnahmen geben. Berechtigte Anwohner sowie landwirtschaftlicher Verkehr und Verkehr für die Gebietsbetreuung bleiben von diesem Verbot ausgenommen.

Die Zufahrt zur Biologischen Station Rieselfelder Münster ist dann nur noch aus Richtung Norden (Gimbte, Gittrup, Hessenwegbrücke) möglich. Besucher des Rieselfeldhofes und der Gaststätte „Heidekrug“ können dann nur noch von Süden aus anfahren. Die Anfahrt zu einem kleinen Parkplatz an der Straße „Wöstebach“ (bei Punkt 21) ist weiterhin noch möglich. Weiter in die Straße „Wöstebach“ darf man jedoch nicht hineinfahern, da hier bereits eine Sperrung mit der Einschränkung „Anlieger frei“ besteht.

Die Biologische Station Rieselfelder Münster bedankt sich für den engagierten Einsatz der „Bürgerinitiative zum Schutz der Rieselfelder – Ruhe im Schilf“, die diese Wende in der Münsteraner Verkehrspolitik angetrieben hat. Der Dank gilt auch den Ratsmitgliedern von Bündnis 90 Die Grünen, SPD und VOLT, die für eine Sperrung gestimmt haben.

Rohrdommel im Glück

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Die Rohrdommel ist gelegentlich auch im Flug zu sehen, wenn sie ihre Nahrungsplätze wechselt. Meist stakst sie durch das Schilf oder schleicht am Schilfrand entlang, um meist kleine Fische zu fangen. Foto: Lutz Werner Groß.

Am Dienstag den 16. Februar Vormittag wurde an der Biologischen Station Rieselfelder Münster von einem aufmerksamen Bürger eine Rohrdommel (Botaurus stellaris) abgegeben. Die erwachsene Rohrdommel lag auf einer Straße nahe dem Messingweg unweit der Rieselfelder außerhalb ihres Nahrungsbiotopes. Bisher gab es fast tägliche Sichtungen der Rohrdommel in den Rieselfeldern, seit Samstag 13. Februar wurde sie auch vom Vogelzähler nicht mehr entdeckt. Es ist davon auszugehen, dass die Rohrdommel am Freitag oder Samstag durch den äußerst regen Schlittschuh-Verkehr aus den Rieselfeldern vertrieben wurde. Rohrdommeln sind sehr störungsanfällig und haben Nahrungsreviere von 30 ha bis 50 ha Größe. In den Rieselfeldern gab es im Schilf und in schilfumstandenen (geschützten) Gräben trotz der kalten Tage immer noch kleine offene Bereiche, die der Rohrdommel zur Nahrungsaufnahme dienten. Außerhalb der Rieselfelder gab es kaum so etwas.

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Auf der Suche nach offenen Bereichen am Schilfrand. Nahrungssuche im Winter ist mühsam und die Rohrdommel muss genügsam sein, um den Winter zu überstehen. Zusätzliche Störungen bedeuten immer Energieverlust, der im Winter nur schwer wieder auszugleichen ist. Foto: Norbert Wünnemann.

Die letzte nachgewiesene Brut der Rohrdommel gab es nach Informationen des Landesamtes für Natur (Internetseite) im Jahr 1992 im Kreis Kleve. Somit gilt die Rohrdommel als Brutvogel in Nordrhein-Westfalen (NRW) als ausgestorben (Kategorie 1), als zum Teil ziehende Vogelart ist sie der Kategorie 2 – vom Aussterben bedroht –  zugewiesen. Auch bundesweit gilt die Rohrdommel als „stark gefährdet“. 2019 wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten der Gesamtbestand  in Deutschland mit 800 bis 850 Reviere angegeben [Gerlach, B. et al. (2019):  Vögel in Deutschland. Übersichten zur Bestandssituation. DDA, BfN,LAG,VSW, Münster; S. 31]. Bemühungen zum Schutz der Schilf-Röhrichte in Schutzgebieten am unteren Niederrhein und in Ostwestfalen im Bereich Rietberger Emsniederung und Steinhorster Becken und nicht zulezt in den Rieselfeldern lassen hoffen, dass es eines Tages wieder Brutnachweise in Nordrhein-Westfalen geben wird. In 2017 und 2018 gab es jeweils einen Brutverdacht der Großen Rohrdommel in den Rieselfeldern – ein bemerkenswerter Umstand. In den übrigen Jahren war sie als regelmäßiger Wintergast in den Rieselfeldern anzutreffen – meist jedoch auch nur mit einem Exemplar. Außerhalb von Schutzgebieten sucht man entsprechenden Lebensraum vergeblich.

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Fast Pfahlstellung – gut getarnt. So steht die Rphrdommel im Schilf, wenn sie etwas stört. Nur duch den etwas abgewinkelte Schnabel ist sie gut erkennbar. Betrachtet man nur das Gefieder von Hals und Körper, so verschwindet sie fast ganz im Schilf. Foto: Lutz Werner Groß.

Die Schlittschuhtage sind zwar nicht jedes Jahr wiederkehrend, stellen aber zunehmend einen erheblichen Eingriff dar. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten mit der Ausbreitung des Schilfes die Zusammensetzung der Lebensräume und ihrer Bewohner in den Rieselfeldern geändert. Mit dem Schilf kamen schilfliebende zumeist bedrohte Vogelarten wie Rohrammern, Bartmeise und Zwerg- und Große Rohrdommel hinzu, die in anderen Bereichen unserer Kulturlandschaft bereits allmählich verschwunden oder zumindest stark dezimiert sind.

Früher stellte das Eislaufen einen weitaus geringeren Eingriff dar, da die Rieselfelder noch nicht Heimstätte dieser bedrohten Vogelarten waren und weil auch viel weniger Schlittschuhlaufende den weiten Weg in die Rieselfelder fanden. Jetzt in dieser hochmotorisierten Bequem-Zeit parkt man vor der Eisfläche ohne weitere Fußwege in Kauf zu nehmen. Außerdem gab es früher zu den Rieselfeldern noch zumindest eine Alternative: die Eissporthalle. Da auch jedes Mal mehr Menschen kommen, dringen auch immer mehr bis in die letzten Winkel des Schutzgebietes vor – trotz gesperrter Wege.

Aus Sicht der Biologischen Station ist es zwar nachvollziehbar, warum so viele Menschen zum Eislaufen kommen wollen, aber es stimmt auch traurig und macht wütend, dass somit der Schutz wirklich bedrohter Arten sogar in einem Vogelschutzgebiet europäischen Ranges nicht mehr gewährleistet werden kann. Und das, obwohl zuvor in der Presse und im Fernsehen sowie auch im Internet auf die Schutzumstände hingewiesen und sogar erwähnt wurde, dass es ein (seit 1998) gesetzlich festgeschriebenes ganzjähriges Betretungsverbot der Flächen im Naturschutzgebiet gibt.

Es müssen in Zukunft in der Winterzeit entsprechende Alternativ-Angebote in der Stadt / den Stadtteilen geschaffen werden und die Ordnungsbehörden müssen den gesetzlich festgeschriebenen Schutz auch wirklich umsetzen.

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Die Pfahlstellung funktioniert auch bei dem Haselnussstrauch im Innenhof der Station – wenn auch nicht so gut. Bemerkenswert: obwohl der gesamte Kopf nach oben gestreckt ist, kann die Rohrdommel noch nach vorne sehen. Foto: Bildarchiv Biologische Station Rieselfleder.

Die Rohrdommel hat wider Erwarten Glück gehabt. Bei ihrer Ankunft wog sie nur noch 635 g. Normalgewichte liegen zwischen 1000 g und 1900 g. Im Handbuch der Vögel Mitteleuropas werden Überwinterungsgewichte bis 600 g angegeben [Bauer, K.M. u. U. Glutz von Blotzheim (1986): Handbuch der Vögel Mitteleuropas. Bd. 1, S. 377 ff., Aula Verlag).  Sofort nach der Ankunft der Rohrdommel an der Biologischen Station Rieselfelder Münster stellte der Landesfischereiverband dankenswerter Weise Fische zur Verfügung mit denen die Rohrdommel gefüttert werden konnte. Die erste noch kalte Nacht verbrachte die Rohrdommel in der Station. Tagsüber war sie im Innenhof. Am Ende des zweiten Tages war die Rohrdommel wieder kräftig genug, dass sie selbst aus dem Innenhof abfliegen konnte. Einen Tag später am 19.02. 21 wurde sie bereits in ihrem angestammten Bewässerungskomplex entdeckt.

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Wahrscheinlich das erste Bild aus den Rieselfeldern nach ihrem Besuch in der Biologischen Station. Foto: Michaela Stenz.

Die Mitarbeitenden der Biologischen Station bedanken sich bei Herrn Olaf Niepagenkemper vom Landesfischereiverband und der Tierärztin Dr. Birge Herkt (Storchenstation Osnabrück) sowie dem Allwetterzoo in Münster für den Fisch und die wertvollen Tipps zum Umgang mit der Rohrdommel.

P.S. Wenn Sie mal etwas Gutes für den pandemiegestressten Allwetterzoo tun wollen, kaufen Sie jetzt eine Jahreskarte. Ihre Gültigkeit beginnt, sobald der Allwetterzoo wieder geöffnet hat. Sie fördern damit auch Zuchtmaßnahmen bedrohter Tierarten.

 

„Die Rieselfelder als bedeutendes Europareservat müssen engagiert geschützt werden.“

Dies ist kein Ausspruch „spinnerter Naturfreaks“, sondern ein ernst zu nehmender Satz aus dem jüngsten Koalitionsvertrag der Grünen, der SPD und der Volt-Partei in Münsters Stadtrat. Dafür zunächst ein Dankeschön der Biologischen Station Rieselfelder Münster, deren Mitarbeiter*innen darin eine Bestätigung ihrer Arbeit sehen.

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Viele Gänse wechseln zum Teil in niedriger Höhe von der Brüskenheideüber den Dortmund-Ems-Kanal auf den Großen Stauteich, wo sie ruhen und trinken-

Diesem engagierten Satz sollen nun auch Taten folgen. Im Koalitionsvertrag steht nämlich weiter, dass „…wir [die Koalitionspartner*innen im Rat] alle bisher nicht genutzten Windenergie-Eignungsflächen, mit Ausnahme der Umgebung der Rieselfelder, identifizieren und soweit planungsrechtlich möglich für die Errichtung von weiteren Windenergieanlagen vorbereiten.“

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Generell gelten für die Errichtung von Windenergieanlagen Abstände entsprechend den Vorgaben der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) von 1200 m im Minimum zum europäischen Vogelschutzgebiet. Für einige Vogelarten werden größere Abstände vorgeschlagen. Die Hauptflugkorridore zu den Nahrungsplätzen sollten generell freigehalten werden. Diese sind hier mit roten Pfeilen gekennzeichnet. [Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW): Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brut­plätzen ausgewählter Vogelarten (Stand April 2015), Berichte zum Vogelschutz, Bd. 51, 2014]
Dies heißt, dass endlich die Bedeutung des Europäischen Vogelschutzgebietes nicht nur von der Lokalpolitik erkannt, sondern auch entsprechend gehandelt werden soll. Dies bestärkt die Biologische Station auch in ihrer Haltung zur geplanten Windkraftnutzung auf dem nahegelegenen Remondis-Werksgelände, welche nun zwangsläufig nicht weiterverfolgt werden kann.

Die Sperrungen der Straße „Coermühle“ und evtl. des Hessenweges (Anlieger und landwirtschaftlicher Verkehr frei), ist ein weiterer Punkt im Koalitionsvertrag, der den Bemühungen der Biologischen Station um mehr Artenschutz entgegenkommt. Konkret benennt die Biologische Station hier die Abschnitte Coermühle zwischen Wöstebach und Biologischer Station sowie den Hessenweg zwischen der Kreuzung mit der Coermühle und dem Ende des Schutzgebietes (Stadtgebiets- und somit Zuständigkeitsgrenze). Wenn es dann noch zu einer deutlichen Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs entlang des Schifffahrter Dammes sowie zur Erreichbarkeit des Südteils der Rieselfelder kommen könnte, wäre das ein sehr gelungenes Gesamtergebnis.

 

Der Aussichtsturm ist wieder geöffnet

Nach der Schneeräumung ist der Aussichtsturm in den Rieselfeldern wieder geöffnet. Aufgrund der kalten Außentemperaturen können sich aber vereinzelt glatte Stellen bilden. Es wird um Vorsicht gebeten.

Der Aussichtsturm ist wieder geöffnet.

Die Besucher*innen müssen aufgrund der Infektionsgefahr auch darauf achten,  immer einen Mindestabstand von 1,5 m voneinander einzuhalten. Das gilt auch bei der Aufsuchung der Beobachtungshütten.

Geben Sie aufeinander acht und bleiben Sie gesund!

Kein Schlittschuhlaufen in den Rieselfeldern

Seit dem es keine Eissporthalle mehr gibt, wird der Druck auf die Rieselfelder größer. Leider gibt es wenig Alternativen, obwohl es zu anderen Zeiten sicherlich ein einträgliches Geschäft sein könnte.

Das darf aber nicht zu Lasten des Naturschutzgebietes  und Europäischen Vogelschutzgebietes Rieselfelder Münster und seiner zum Teil seltenen und geschützten Bewohner gehen!

Die zugefrorenen Flächen liegen alle im Naturschutzgebiet und dort gilt ganzjährig ein Betretungsverbot der Flächen.

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Zertretenes Schilf, Lagern und sogar ein freilaufender Hund im Naturschutzgebiet Rieselfelder Münster.

Nun ist er da, der Winter. Mit Frost und mit Schnee. Letzterer kann die Landschaft leicht herrlich verzaubern. In den Rieselfeldern sind eingige Wasserflächen zugefroren.  Allmählich kommen die Gedanken an das Eislaufen hervor. Ob die Eisschicht trägt, kann man nicht allgemein sagen. Es gibt einige Flächen die nie ganz zufrieren oder aber so tief sind, dass sie auch erst spät einen Eispanzer bilden.

Unbedacht bleibt jedoch oft, dass diese Situation für Tiere, die keine Winterruhe haben und auch noch nicht weggezogen sind, durchaus eine Notzeit darstellt. Jede Störung bedeutet zusätzlicher Energieverlust und dieser kann aufgrund von Nahrungsarmut im Winter nicht ausgeglichen werden.

Auch der Lebensraum Schilf in den Rieselfeldern ist nicht leer, einige Vögel sind hiergeblieben oder gerade als Wintergäste bei uns.

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Die Bartmeise (hier ein Männchen) ist ein sehr heimlicher Schilfbewohner. Gelegentlich sieht man einzelne Tiere bei der Futtersuche.  Foto: Norbert Wünnemann.

Die schön gezeichneten Bartmeisen (Bild oben) zum Beispiel ernähren sich nun mühsam von Schilfsamen. Auch wenn die meisten Besucher sie nicht wahrnehmen, da sie sehr scheu sind, beleben sie das Schilf. Ebenso die seltene Rohrdommel (Bild unten) von der diesen Winter sogar zwei in den Rieselfeldern gesehen wurden. Weitere Vogelarten, die auch im Winter das Schilf beleben sind Rohrammer, Teichhuhn und Wasserralle.

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Ein wirklich seltener und störungsempfindlicher Wintergast – die Rohrdommel. Sie ist vom Aussterben bedroht. Es gibt nur noch einzelne Brutpaare in Nordrhein-Westfalen. Foto: Lutz Werner Groß.

Das Hereinbrechen einer immer größer werdenden Schar an Schlittschuhläuferinnen und Schlittschuhläufern ist da nicht hilfreich. Viele trampeln das schützende Schilf in den Randbereichen nieder, um dort zu lagern, und allzu leise und zurückhaltend – mit Respekt vor der Natur – benehmen sich die wenigsten.

Viele Schlittschuhfahrer*innen sind zudem, wer hätte das gedacht, besonders fußfaul. Sie parken verbotener Weise direkt an den Straßen Coermühle und Hessenweg. Der Weg von den Parkplätzen  ist ihnen zu weit.

Diesen Winter kommt hinzu, dass die Straßenränder aufgrund der Schneemengen keinen Parkraum lassen und die festgefahrene Schneedecke der Coermühle sehr glatt ist. Es besteht bei zu vielen Wildparkern die Gefahr, dass selbst Rettungsfahrzeuge hier nicht mehr fahren können.

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Die Schneeglätte auf der Coermühle und auf dem nördlichen Abschnitt des Hessenweges hat am 11. Februar bereits zu mindestens 4 „Grabenrettungen“ geführt. Gut wenn dann einer ein Abschleppseil dabei hat.

Daher bitten wir, dass Polizei und Ordnungsamt ein wachsames Auge auf den fahrenden und ruhenden Verkehr haben und es gleichzeitig gilt, auch auf die Einhaltung der Coronaschutzbestimmungen zu achten.

Während zu frostigen Wochenendtagen die Coermühle in früheren Wintern  schon derart chaotisch zugeparkt war, dass die Polizei in der Vergangenheit diese Straße sperren und zur Einbahnstraße erklären musste, damit die parkenden Autos überhaupt wieder weg kamen, war der große Parkplatz am Rieselfeldhof / Heidekrug fast leer (siehe nachfolgende Bilder). Es sind Straßen im Außenbereich, da ist Parken im Straßenraum grundsätzlich verboten – auch ohne Halteverbotsschilder. Drei offizielle Parkplätze gibt es: an der Biologischen Station, an der Gelmer Brücke und am Rieselfeldhof.

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Ein frostiger Sonntag um 12 Uhr auf der Coermühle …
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… und zur gleichen Zeit am Rieselfeldhof.

Stattdessen bieten sich Rundgänge an den beiden belebten Stauteichen an. Diese sind nur randlich zugefroren und bieten so allem Wassergefieder einen letzten Zufluchtsort. Von den Beobachtungseinrichtungen aus lassen sich die verschiedenen Gänse- und Entenarten gut beobachten. Da die Stauteiche vom warmen Klarwasser, dem gereinigten Abwasser, der Kläranlage gespeist werden, bleiben die zentralen Bereiche immer eisfrei. Da es aber keinen Winterdienst in den Rieselfeldern gibt,  ist das Wegenetz zur Zeit zum Teil nur mit guter Winterausrüstung begehbar.

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Auf einigen Wegen hat ein Traktor Schnee geschoben, einige Wege sind jedoch noch unter dem Schnee verborgen.
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Winter am Großen Stauteich.
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Spuren im Schnee, wer mag hier gestartet sein? Die Größe deutet auf eine Drossel, z.B. eine Amsel hin.