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Jahresbericht 2016

Nach einigen technischen Schwierigkeiten liegt er nun vor – der Jahresbericht 2016 für die Rieselfelder Münster.

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Von besonderem Interesse ist sicherlich der Artikel über die Entwicklung der Rastbestände von Wasser- und Watvogelarten seit 1962.  Dies kann natürlich nicht losgelöst von der Nahrungssituation der Vögel in den Rieselfeldern gesehen werden. Dies kommt in einem Artikel über die Entwicklung der Tiere im Schlamm (Makrozoobenthos) und der Kleinlebewesen im Wasser (Zooplankton) zum Ausdruck. Das Thema „Windenergieanlagen“ hat 2016 eine große Rolle in den Rieselfeldern gespielt, das spiegelt sich auch in dem Jahresbericht wider – vor allem im Vorwort und in der umfangreichen Presseschau. Daneben erfährt man noch einiges über Management-Arbeiten, die Öffentlichkeitsarbeit, die Praktikantinnen und Praktikanten, den Freundes- und Förderkreis und die jährliche Verkehrszählung in den Rieselfeldern.

Für 10,- Euro sicherlich viele Informationen über die Rieselfelder.

November – Vogelliste

Die Vogelliste (auf das Bild klicken) wird aus den Ergebnissen der Vogelzählungen generiert. Die Vogelzählung umfasst jedoch nur die feuchtgebietstypischen und seltenen Arten, die Arten, die die Rieselfelder so besonders machen.

Daher umfassen die Beobachtungen in anderen Foren zum Teil mehr Arten als hier dargestellt.

Die Biologische Station gibt nur die Arten an und nicht den Ort ihrer Beobachtung, um einen zu starken Zustrom von Beobachtern und Fotografen gerade auf selten vorkommende Arten nicht zu befördern.

Dies würden wir uns auch von anderen Foren aus Gründen des Vogelschutzes wünschen.

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November Bird List

The bird list (follow the link on the picture)  includes only those birds who are typicall for wetlands or who are rare birds. On other homepages concerning birds sightings you might find more species at all for the „Rieselfelder Münster“.

We doe not mention the places of our sightings, to stop the run of some birders and fotographers on seldom spieces – we would apriciate, if other electronic platforms for bird sightings do allthough. It would be the best for bird protection in the „Rieselfelder Münster“.

Kraniche über Münster (aktualisiert)

Freitag 17. November: trotz vermeintlich guter Witterung kein Kranichzug bis 16:30 Uhr.

Vielleicht gibt es am Freitag, den 17. November wieder die Gelegenheit, Kraniche über dem Münsterland zu beobachten.

Kranichzug am 13. November: mehr als 1000 Kraniche vor allem über dem östlichen Münsterland bzw. Ostwestfalen, 2 Sichtungen im Südosten von Münster (siehe Ornitho.de)

Kraniche, die seit altersher eine besondere Aufmerksamkeit erfahren und vielerorts als Glücksvögel gelten, zogen gestern – am Montag, den 6. November – in mehreren Zügen über Münster.

Vom Aussichtsturm in den Rieselfeldern aus wurden ca. 3200 Kraniche im Zeitraum von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr gezählt. Diese Zahl gibt jedoch nur einen kleinen Ausschnit vom gestrigen Zuggeschehen über NRW wider.

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Ein großes weit gestrecktes V im blauen Himmel über dem Großen Stauteich: Kraniche auf dem Zug. Die Formationen sind vielfältig. Häufig wird eine 1 beobachtet.

Nach Auskunft von Manfred Röhlen, der die Zahlen für ganz NRW zusammenträgt und auswertet, gab es Meldungen aus fast ganz Nordrhein-Westfalen mit Ausnahme dem äußersten Nordwesten des Bundeslandes. Über dem südlich angrenzenden Nordhessen wurden mehr als 15 000 Kraniche gezählt.

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Kraniche versuchen nach dem Aufstieg in Bereichen mit günstiger Thermik wieder eine Formation zu finden

Das Wetter war günstig. Eine kalte Nacht sorgte sicherlich für den Anreiz nun aufzubrechen. Schwache Winde aus zunächst günstigen Richtungen waren sicherlich ein weiteres Argument für diesen größeren Aufbruch. Als die Bewölkung am Nachmittag zunahm, sonderten sich bei einem Zug etwas über 90 Kraniche ab und flogen wieder zurück in Richtung Rastplatz „Diepholzer Moorniederung“.

Es ist schon ein berührendes Erlebniss, wenn man die vielen Züge sieht und hört verbunden mit der Hoffnung, dass man gleiches im Februar / März wieder auf dem Rückzug mitbekommt. Dazu gab es gestern noch das brilliante Herbstwetter bei bereits fortgeschrittener bunter Herbstbelaubung von Sträuchern und Bäumen.

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Rieselfeld-Herbst

Heute hängt der Nebel zunächst hartnäckig tief. Wenn er sich lichtet besteht die Chance, dass wir heute nochmal ähnliches erleben können. Es sind sicherlich noch nicht alle Kraniche durchgezogen.

Übrigens ziehen nicht nur die Kraniche. Auch Blässgänse machten sich auf den Weg in den Südwesten. 14 Bekassinen konnten gestern auf dem Großen Stauteich rastend beobachtet werden. Zudem zogen viele Drosseln durch.

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Graugänse vom Turm aus gesehen im Rieselfelder Wolkenhimmel

Manfred Röhlen und den anderen Beobachtern sowie der Beobachter-Plattform „ornitho.de“ ein Dankeschön für die Bereitstellung der Zahlen.

Lohnenswerte Kranich-Adressen im Internet sind zudem die Seiten vom „BUND in der Diepholzer Moorniederung“ und von „Kranichschutz Deutschland“.

Einen Bericht zu einer Fahrt zu den Kranichrastplätzen in der Diepholzer Moorniederung am 29. Oktober finden Sie auf den Seiten unseres „Freundes und Förderkreises“.

 

Stege-Erneuerung an der Station

Mit der Aufstellung einer Hinweistafel zum Europäischen Vogelschutzgebiet konnte im September das Stege-Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.

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Neue Hinweistafel auf das Europareservat Rieselfelder Münster

Die neuen Stege an der Biologischen Station, die Dank der Fördergelder der Naturschutzstiftung der Grafschaft Bentheim und der Feinbrennerei Sasse fertiggestellt werden konnten, haben sich in diesem Sommer bereits bestens bewährt.

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Stockenten auf und am neuen Steg

Mehr Bilder zum Stegebau gibt es hier.

 

Die Straßenbauarbeiten sind beendet

Das Einbringen von Rasengittersteinen als Bankette in einem Teilbereich der Coermühle ist beendet. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die Autofahrer verhalten werden. Wir befürchten, dass sich die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge auf diesem Stück weiter erhöhen wird. Aus der Sicht derer, die sich hier eine Verkehrsberuhigung wünschen, war diese Maßnahme völlig unsinnig. Sie hat dem Gebiet, dass dem Naturschutz und der naturbezogenen Erholung  vorbehalten sein soll, nur geschadet.

Baustellen – Straßensperrung in den Rieselfeldern

Infolge einer Straßenbaumaßnahme an der Coermühle zwischen der Einmündung der Anlieger-Frei-Straße „Wöstebach“ und der Kreuzung „Coermühle  x  Hessenweg“ ist die Biologische Station Rieselfelder Münster bis voraussichtlich 21.07.2017 nur über den Hessenweg (Einfahrt zum Mitarbeiterparkplatz) erreichbar. Die Ferien-Veranstaltungen müssen für diesen Zeitraum an den Rieselfeldhof (hinter der Gaststäte Heidekrug, Coermühle 100) verlegt werden. Die Zufahrt zum Rieselfeldhof und zum Heidekrug ist nur aus Richtung der Innenstadt kommend über die Straßen „Zum Rieselfeld“ und „Coermühle“ möglich.
Bei Ihrer Fahrt zum Rieselfeldhof / Heidekrug sind Sie ein „Anlieger“.

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Ergänzter Umleitungsplan des Tiefbauamtes für die Sperrung der Coermühle

Betroffen sind davon die Veranstaltungen „Wassertiere und Kläranlage“ am Dienstag, 18. Juli 2017,  von 10 Uhr bis 13 Uhr sowie „Wasser- und Wiesentiere“ am Mittwoch von 10 Uhr bis 13 Uhr und „Wiesenforscher“ am Mittwoch von 15 Uhr bis 17 Uhr. Treffpunkt für diese Ferien-Veranstaltungen ist der Rieselfeldhof, hinter der Gaststätte „Heidekrug“, Coermühle 100. Weitere Informationen auch zu den Kosten und der notwendigen Anmeldung erhalten Sie bei der Biologischen Station Rieselfelder Münster unter der Rufnummer 0251 / 161760.

Die Baumaßnahme, das Einbringen von Rasengittersteinen in die Bankette,  ist nach unserer Auffassung bei dem jetzigen Diskussionsstand um die Zukunft der Widmung der Coermühle unsinnig. Das Aufstellen eines Hinweisschildes „Bankette nicht befahrbar“ würde völlig ausreichen. Damit wird Geld verbrannt, das anderweitig, zum Beispiel im Umwelt- oder Sozialbereich, eine sinnvollere Verwendung finden könnte.

Durch die Befestigung der Bankette werden Autofahrer zusehends ermutigt schneller zu fahren – es geht dann ja. Eine schlechte Bankette würde eher bremsend wirken bzw. zu einer vorsichtigeren Fahrweise motivieren.

Kranichzug

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Es sitzen wohl noch etwas über 30.000 Kraniche in der Diepholzer Moorniederung. Nach den aktuellen Wetterprognosen könnte evtl. Donnerstag  (24.11.2016) wieder ein Kranichzugtag werden. Also Köpfe in den Himmel und Ohren aufgestellt – sofern die Lebenssituation es gerade zuläßt. Das letzte Zugereignis war im Wesentlichen zwischen 10 Uhr und 14:30 Uhr  über Münster zu beobachten.

Einige Tausend Kraniche werden die Chance bereits genutzt haben.

Auch am Freitag scheinen die Witterungsbedingungen für den Zug der Kraniche gut zu werden. Ebenso könnte es am Samstag weiterhin passen, sofern es die morgendlichen Startbedingungen in der Diepholzer Moorniederung zulassen (möglichst kein oder wenig Nebel).

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Nun ist er auch über dem Münsterland zu sehen – der Kranichzug. Schon vor wenigen Wochen gab es bereits einzelne Kraniche über dem Münsterland und einer blieb vor einigen Tagen auch in den Rieselfeldern hängen und kann auf dem Großen Stauteich beobachtet werden. Bisher zogen die Kraniche jedoch im äußersten Osten NRWs an der Westfälischen Bucht vorbei über Sauerland und Siegerland und Hessen weiter nach Frankreich. Nächste Halteplätze könnten der Lac du Der-Chantecoq im Nordosten und der Landes de Gascogne im Südwesten Frankreichs sein. Bei Reisegeschwindigkeiten zwischen 45 und 65 km/h sind die Kraniche in der Lage an einem Tag mehrere hundert Kilometer zurückzulegen. Maximale Zugstrecken von 1000 km sind aus Projekten mit besenderten Kranichen bekannt.

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Kranichrast in der Diepholzer Moorniederung: abgeerntete Maisfelder sind eine willkommene Nahrungsquelle

Seit gestern, aber vor allem heute am Mittwoch den 9. November gibt es große Zugbewegungen über dem Münsterland. Und dies wird in den nächsten Tagen auch noch eine Fortsetzung finden, sofern die Witterung passt. Kraniche lieben auf ihrem Zug Rückenwind, das heißt beim Herbstzug Winde aus nördlichen bis östlichen Winden und trockenes Wetter – aber auch die Kraniche können es sich nicht immer aussuchen.  Seit Oktober sammelten sich tausende Kraniche in der Diepholzer Moorniederung, nördlich des Teutoburger Waldes. Die Kranichzählungen des BUND Diepholzer Moorniederung ( http://www.bund-dhm.de/01_htm/204_aktuell.htm) ergaben fast 30 000 Kraniche für Anfang Oktober. Die Rastbestände schwollen bis zum vergangenen Wochenende auf ca. 83 000 Kraniche an.

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Kranichrast in der Diepholzer Moorniederung, Datum 08.11.2014. Damals betrug die maximale Zahl rastenderKraniche 110 000.

Mittlerweile wird es Zeit für die Kraniche aufzubrechen und so nutzen sie jede Möglichkeit bei trockenem Wetter in den Morgenstunden Richtung Süden und Südwesten zu starten.

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Massenstart in der Diepholzer Moorniederung, allerdings nur auf dem Weg zum Schlafplatz am 08.11.2014. Die Zugunruhe war deutlich zu spüren. Amfolgenden Tag, den 09.11.2014 wurden auch viele Züge über Münster und dem Münsterland gesehen.

 

Da sie keine vier Tage Vorhersage kennen und auch die Großwetterlage nicht auf dem Radarschirm sehen, kann es durchaus vorkommen, dass sie zwar zunächst in der Diepholzer Moornierderung bei günstigen Bedingungen starten aber bereits über dem Münsterland erkennen müssen, dass das Wetter schlechter wird und folglich zum Teil auch wieder umkehren.

So sind auch die heutigen Beobachtungen über Münster zu werten. Tausende Kraniche zogen in Richtung Südwesten, jedoch gab es auch vielfach Beobachtung des Umkehrzuges in Richtung Norden bzw. Nordosten verbunden mit Übernachtungen an unüblichen Schlafplätzen.

Die nächsten Tage versprechen noch lebhaftes Zuggeschehen. Die Wetterprognosen sind zur Zeit für den Freitag und Samstag besonders günstig.

Quellen und weitere Informationen:

http://www.kraniche.de

http://www.bund-dhm.de/01_htm/200_kraniche.htm

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/kranich/14589.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Kranich

Arno-Schmidt-Lesungen in den Rieselfeldern

An der Einfahrt zum Rieselfeldhof haben wir ein Schild stehen, dass der Rieselfeldhof ein Ort für Natur, Kultur und Geschichte ist. So haben wir in der Vergangenheit auch schon Ausstellungen in dem Seminargebäude oder Skulpturen in der Außenausstellung zeigen können.

Dieses mal wird nun das Rieselwärterhäuschen am Infopunkt 3 Ort für kulturelles Geschehen sein:

DAS ARNO SCHMIDT PROJEKT
Lesungen, Ausstellungen, Vorträge


18. August – 18. September 2016

Mein Credo: Flachland und Nachschlagewerke. Arno Schmidt

Der Schriftsteller Arno Schmidt (1914-1979) war ein früher Radiomann. Mit seinen Funk=Essays, die er für das Radio schrieb, verdiente er sich zeitweise seinen Lebensunterhalt. Der Schauspieler Carsten Bender und der Historiker Thomas Kleinknecht haben ein polyphones Leseprogramm in neun Stationen zusammengestellt, bestehend aus Ausschnitten früher Romane, fiktiver Briefe, Materialien für eine Biografie und besagten Funk=Essays: Eine „Sender-Suche“ mittels Verlautung! Mittels bildnerischer Assoziationen nähert sich die Künstlerin Gertrud Neuhaus dem Autor als Sammler von Alltagsrealitäten.

Klappkarte außen klein
copyright: Gertrud Neuhaus

Der Schriftsteller Arno Schmidt war auch ein leidenschaftlicher Fotograf. Ab 1958 bis zu seinem Tod lebte er mit seiner Frau Alice in dem Dorf Bargfeld in der Südheide. Auf seinen täglichen Spaziergängen fotografierte er die Heide-Landschaft. Seine Naturverbundenheit spiegelt sich aber nicht nur darin, sondern auch in der literarischen Umsetzung seiner auf zahlreichen Spaziergängen gesammelten Eindrücke: 1000 dieser Gänge verdichten sich so zu einer einzigen kaleidoskopischen Wegbeschreibung. Ein ähnlicher lokaler Kontext findet sich in Münsters Norden: das Rieselwärterhäuschen im Flurbezirk Gelmer-Heide der Rieselfelder: Flachland!

Der Projektzeitraum ist so gewählt, dass die Vögel in den Rieselfeldern nicht in ihrer Brut beeinträchtigt werden. Nutzen Sie den Zeitraum für eine Wochenend-Radtour durchs Vogelreservat kombiniert mit Literatur zum Hören und Kunst zum Sehen.

 

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copyright:Arno Schmidt Stiftung, Arno Schmidt in der Lausitz auf einer Wiese sitzend.

 

Zweiter Lese- und Ausstellungsort ist die Kulturetage der Stadtbücherei Münster: Nachschlagewerke!

Lesungen
Mundus in Voce
auch
Arno Schmidt’s alternative Zeitgeschichte aus dem Geist der Phonetik
Eine dialogische Lesung in neun Stationen:
Aus frühen Werken Arno Schmidt’s
durch Carsten Bender und Thomas Kleinknecht
Alle neun Abschnitte des Leseprogramms sind auch einzeln hörbar.

Ausstellungen
beiläufige Nudeln

Komposition aus Alltagsdingen und Objekten
zur Biografie, Persönlichkeit und Arbeitsweise Arno Schmidts
von Gertrud Neuhaus  www.gertrudneuhaus.de
im Rieselwärterhäuschen während der Lesungen
in der Stadtbücherei zu den Öffnungszeiten

Premiere und Vernissage Donnerstag, 18. August 2016, 17 Uhr,
Lesungen am Premierentag auch stationsweise zur vollen Stunde 11-16 Uhr
Kulturetage der Stadtbücherei Münster, Alter Steinweg 11, 48143 Münster
Weitere Lesungen dienstags und donnerstags um 17 Uhr

Lesungen am Rieselwärterhäuschen
bei gutem Wetter* – samstags und sonntags von 14 – 17 Uhr
Rieselwärterhäuschen in den Rieselfeldern,
nahe Gaststätte Heidekrug, Coermühle 100, 48157 Münster
Anreise unter:  http://wp.biostation-muenster.org/anreise . Von der Gaststätte Heidekrug aus orientieren Sie sich bitte Richtung Infopunkt 3.

-Extra-Lesung am Rieselwärterhäuschen-
Thomas Thieme liest Einar Schleefs Erzählung „Herr Kowalski“ – ein moderner Schreckensmann?
Sonntag, 11. September 2016, zwischen 14 und 17 Uhr (genaue Zeit folgt*)

© Leserechte für die Erzählung von Einar Schleef mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlags.

Arno-Schmidt-Vorträge
In der Kulturetage der Stadtbücherei Münster werden zusätzlich Kurz-Vorträge zu ausgewählten Themen zu hören sein.*

 DER EINTRITT ZU ALLEN VERANSTALTUNGEN IST FREI.

*Wegen des Wetters und aktualisierter Informationen (besonders hinsichtlich des Vortragsprogramms) achten Sie bitte auf die Ankündigungen unter:
www.carsten-bender.de/arnoschmidt

Eine Produktion von Gloster! Theaterproduktionen
Gefördert von Kulturamt der Stadt Münster
Unterstützt von Biologische Station in den Rieselfeldern, Stadtbücherei Münster, Arno Schmidt Stiftung Bargfeld

Herzlichen Dank an Peter Eisenberg, Walter Gödden, Jörg Kersten, Erika Knop, Stephan Krass, Birgit Mazassek, Helga Pape, Bernd Rauschenbach, Günter Rohkämper-Hegel, Biologische Station Rieselfelder Münster, Christoph Spieker, Benedikt Surmund, Thomas Thieme und Wolfgang Türk.

© Leserechte für die Werke von Arno Schmidt mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main.

Sturmschäden in den Rieselfeldern

Das schwere Gewitter vom Donnerstag Abend hat seine Spuren in den Rieselfeldern hinterlassen. Zum Teil sind einige Wege im Naturerlebnisgebiet durch umgestürzte Bäume und auseinandergebrochene Weiden  nicht passierbar. Da in der Nacht noch weitere Gewitter erwartet werden, können durchaus auch weitere Schäden hinzukommen.

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Umgestürzter Obstbaum am Kanonenwäldchen

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Behinderungen am Schilflehrpfad

Es ist noch nicht absehbar, ob die Hindernisse alle bis zum Wochenende beseitigt werden können. Wer am Wochenende unbedingt in die Rieselfelder will, wird mit Einschränkungen und Behinderungen rechnen müssen.

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Zahlreiche Äste auf den Wegen

Ein kleiner Trost: die Jungstörche haben, soweit bisher beobachtet, den Gewittersturm unbeschadet überstanden.

So wie die ersten Vögel wieder nach dem Regen sangen, klang es fast schon so, als freuten sie sich über die Abkühlung nach einem sehr heißen Tag. Übrigens Wolken am Himmel können dramatische Sonnenuntergänge hervorrufen – sehr schön zu beobachten von der Terasse der Gaststätte „Heidekrug“. Dort ist noch alles heile.

Es ist vorbei! Schwarz-grüne „Koalition“ streicht das Windkraftgebiet 4a

Am 14.6. haben die beiden Parteien, die im Rat der Stadt Münster die Mehrheit haben, einen Antrag eingebracht, das Vorranggebiet 4a – nur knapp 400 m vom südöstlichen Rand der Rieselfelder entfernt – zu streichen.
Damit hat die Politik den fast 7.000 Unterschriften gegen das Gebiet 4a sowie der Online-Umfrage der WN aus dem April (84% gegen dieses Gebiet!) endlich nachgegeben – und zwar erstmals mit Naturschutzargumenten!
Wir erinnern uns: Vor gut einem Jahr (2.6.2015 im großen Saal der Stadtwerke) hatten die an Heftigkeit in den letzten Monaten deutlich gewonnenen Auseinandersetzungen begonnen. Aber erst nachdem sich die Unterschriften häuften, begann das Einlenken der Politik – auch wenn in der Begründung für die Streichung dieses Gebietes nur Naturschutzargumente vorkommen.

Wir danken jedenfalls all denjenigen, die unterschrieben haben, an dieser Stelle ganz besonders und hoffen, dass uns solche Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit einem möglichen Energiepark Hessenweg erspart bleiben!