Stauteiche wieder geflutet

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Mit dem warmen Kläranlagenwasser kommen die Vögel und an kühlen Tagen auch wieder der Nebel zurück an den Großen Stauteich.

Die zu Pflegearbeiten abgelassenen Stauteiche der Rieselfelder haben sich zum Wochenende wieder mit Wasser gefüllt. Die Pflegearbeiten konnten am Freitag abgeschlossen werden. Seit dem füllen sich die Teiche wieder mit dem aus der Kläranlage auslaufenden Wasser. Das Ergebnis fällt besonders im Bereich des Kleinen Stauteichs am Schilflehrpfad im Naturerlebnisgebiet auf, dort wo die Weidengebüsche auf den Stock gesetzt wurden. Mehr freie Sicht wird nicht nur die Besucher freuen, sondern kommt auch einigen rieselfeldtypischen Vögeln wie zum Beispiel den Watvögeln in der nächsten Zugsaison zu Gute, die  eine offene wasserreiche Landschaft den gehölzumstandenen Teichen vorziehen. Gehölze sind oft auch Ansitzflächen für einige Greifvögel. Deshalb hält die potenzielle Beute gerne Abstand dazu ein. Dass es dennoch nicht zu wenige Weidengebüsche in den Rieselfeldern gibt, beweißt ein Blick vom Aussichtsturm. Mit Motor- und Handsägen schaffen es die Mitarbeiter der Biologischen Station ein ausgewogenes Gleichgewicht zu halten ohne, dass alles zuwächst.

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Auf der Kiesinsel im Großen Stauteich wurden Hochstauden entfernt, damit im Frühjahr der Flußregenpfeifer wieder einen Brutplatz im Kiesbett findet (Foto: Carla Borchers).
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Auch großes Gerät kam zum Einsatz: Weidenschnitt wurde gehäckselt (Foto: Carla Borchers).

Zwei Mitarbeiter im freiwillgen ökologischen Jahr und zwei Mitarbeiter*innen im Bundesfreiwilligendienst unterstützen zwei der hauptamtlichen Mitarbeiter der Biologischen Station bei diesen typischen Winterarbeiten in den Rieselfeldern.

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Sonnenuntergang: Mit dem Wasser kommen auch die Vögel wieder zurück an den Großen Stauteich und dann kann es hier zum Sonnenuntegang soooooo romantisch sein.

 

Die Straße „Wöstebach“ ist zur Zeit eine Sackgasse

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Dort, wo die Straße „Wöstebach“ im Norden der Rieselfelder auf eine Seitenstraße der Sprakeler Straße trifft, wurden von dem Grundeigentümer Absperrungen errichtet, die nur schwer zu überwinden sind. Foto: Thomas Hafner.

Aufgrund von Rechtsstreitigkeiten zwischen der Stadt Münster und einem benachbarten Landwirten ist die Straße „Wöstebach“ derzeit eine Sackgasse. Radfahrer, die von der Coermühle aus in Richtung Sprakel oder Gimbte gelangen möchten, sollten daher besser den Hessenweg nutzen. Für den nicht anliegenden Autoverkehr ist die Straße ohnehin gesperrt.

Auch für die Mitarbeiter der Biologischen Station (Bild) bedeutet dies Umwege bei Arbeitseinsätzen.

Wann sich die bereits einige Wochen anhaltende Situation wieder entspannt, kann nicht vorhergesagt werden.

Ebbe in den zwei Stauteichen

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Wie jedes Jahr um diese Zeit werden die beiden Stauteiche in den Rieselfeldern ab Anfang der Woche wieder trocken fallen, damit Wartungs- und Pflegearbeiten durchgeführt werden können. Am Großen Stauteich werden auf den Inseln die Gehölze geschnitten und das Stauwehr gewartet. Nach dem großen Holzeinschlag in 2017 am Großen Stauteich und dem Planierraupeneinsatz in 2018  wird darüber hinaus in diesem Jahr ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeiten am Kleinen Stauteich im Bereich des Schilflehrpfades sein. Da beide Stauteiche zusammenhängen wird für mehrere Wochen Ebbe auf den Stauteichen sein. Ein genaue Angabe des Termins für den Wiederanstau ist nicht möglich, da der Fortgang der Arbeiten von der Witterung abhängt. Solange kein andauernder Frost herrscht, verteilen sich die Vögel auf den anderen Wasserflächen in den Rieselfeldern. Über den Wiederanstau wird die Biologische Station Rieselfelder wieder auf diesem Wege informieren.