Großer Stauteich abgelassen

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Das Stauwehr am Großen Stauteich bedarf einer weiteren Reparatur, deshalb ist der Große Stauteich voraussichtlich noch bis Ende kommender Woche abgelassen. Die normaler Weise hier rastenden und Nahrung suchenden Vögel können sich derweil auf die über 90 Bewässerungsflächen im Gebiet verteilen.

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Reparaturen am Stauteich können nur außerhalb von Frostperioden durchgeführt werden, damit die Vögel diese Ausweichmöglichkeit auf andere offene Gewässer haben. Auch sollten die Wartungs- und Reparaturarbeiten außerhalb der Brutsaison erfolgen, damit Fuchs und Marder nicht die Nester auf den Inseln ausrauben können. Über den Wiederanstau wird die Biologische Station auf ihrer Internetseite informieren.

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Blick vom Stauwehr in Richtung zum Aussichtsturm. Im Hintergrund ist die Mülldeponie erkennbar.

Kraniche über Münster (aktualisiert)

Sonntag, 7. Januar und Montag, 8. Januar:

Nun endlich! Im November und Dezember ging der Kranichzug Richtung Süden/Südwesten eher stotternd über Münster hinweg, zumeist ging er sogar weiter östlich am Münsterland vorbei. Sonntag und Montag, 7. und 8. Januar waren die Kraniche mit vielen kleineren und einigen größeren Zügen über Münster zu sehen und zu hören. Aufgrund der Zugzeiten läßt sich vermuten, dass sie morgens aus der Diepholzer Moorniederung gestartet waren. Die meisten Beobachtungen erfolgten zwischen 10 Uhr und 14 Uhr. Es liegen auch einige wenige Beobachtungen über Züge in der abendlichen Dunkelheit vor.

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Montagshimmel (08.01.2018) über den Rieselfeldern mit Kranichen

Am Sonntag zählten interessierte Himmelsgucker mehr als 3100 Kraniche über dem Münsterland. Ca. 2000 Kraniche konnten am Montag zwischen 11 Uhr und 13:30 Uhr vom Aussichtsturm in den Rieselfeldern aus gesehen werden. Manfred Röhlen, der uns die Zahlen übermittelt hat,  informierte uns über insgesamt ca. 3800 Kraniche aus vielen Sichtungen im Münsterland. Das zeigt auch, welch breiten Zugkorridor man vom Aussichtsturm in den Rieselfeldern aus mit entsprechender Optik überblicken kann.

Dieses späte und vehemente Zugereignis lässt sich vor allem durch die Witterung erklären. Viele Wochen gab es keine Wetter-Situation mit wenigstens wenig oder gar mit Rückenwind für die Kraniche und vielfach war es zu nass. Zudem scheinen die Kraniche in den Bereichen um ihre Schlafplätze in der Diepholzer Moorniederung noch genug Futter gefunden zu haben: vor allem Maiskörner von den zum Teil erst spät oder sogar zum Teil (wegen Unbefahrbarkeit der Moorböden) garnicht abgeernteten Maisfeldern.

Vereinzelt können wir bereits ab Mitte Februar in der Regel Ende Februar / Anfang März mit dem Rückzug nach Norden rechnen. Die besten Brutplätze wollen rechtzeitig besetzt sein.

 

Montag, 18. Dezember: am Sonntag zogen insgeamt ca. 450 Kraniche (Summe der Zugbeobachtungen) über das Münsterland. Allerdings kehrten davon ca. 130 Kraniche am frühen Nachmittag auch bereits wieder zurück (Zugrichtung NW). Heute wurden bei Lotte-Büren 35 Kraniche mit Zugrichtung SW gemeldet. Wir danken Manfred Röhlen, der die Zahlen für „Kranichschutz Deutschland“ zusammenstellt.

Sonntag, 17. Dezember: leichter Kranichzug über dem Münsterland, Sichtungen von einigen wenigen hundert Kranichen auf den Meldeseiten von ornitho.de

Freitag, 1. Dezember: Satz mit x… das war wohl nix. Nebel, zähe Wolken und dabei natürlich auch kein Kranich am Himmel. Ab Mittag gab es sicherlich eine Chance, aber da war es wohl zu spät. Es gibt auch anscheinend noch genug Nahrung. Ein Lohnunternehmer berichtet, dass noch ca. 40 % der Maisernte nördlich des Teutoburger Waldes auf den Feldern steht.  Also: weiter warten auf die letzten Kraniche.

Mittwoch, 29. November: Über Münster sind bisher nicht soviele Kraniche wie in den vergangenen Jahren gezogen. Es sollen jedoch noch einige tausend Kraniche in der Diepholzer Moorniederung nördlich des Teutoburger Waldes rasten. Für Freitag den 1. Dezember sind bisher den ganzen Tag Winde aus nördlichen Richtungen angekündigt. Vielleicht nehmen einige Kraniche diese Gelegenheit für den Zug in Richtung Süden wahr.

Freitag 17. November: trotz vermeintlich guter Witterung kein Kranichzug bis 16:30 Uhr.

Vielleicht gibt es am Freitag, den 17. November wieder die Gelegenheit, Kraniche über dem Münsterland zu beobachten.

Kranichzug am 13. November: mehr als 1000 Kraniche vor allem über dem östlichen Münsterland bzw. Ostwestfalen, 2 Sichtungen im Südosten von Münster (siehe Ornitho.de)

Kraniche, die seit altersher eine besondere Aufmerksamkeit erfahren und vielerorts als Glücksvögel gelten, zogen gestern – am Montag, den 6. November – in mehreren Zügen über Münster.

Vom Aussichtsturm in den Rieselfeldern aus wurden ca. 3200 Kraniche im Zeitraum von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr gezählt. Diese Zahl gibt jedoch nur einen kleinen Ausschnit vom gestrigen Zuggeschehen über NRW wider.

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Ein großes weit gestrecktes V im blauen Himmel über dem Großen Stauteich: Kraniche auf dem Zug. Die Formationen sind vielfältig. Häufig wird eine 1 beobachtet.

Nach Auskunft von Manfred Röhlen, der die Zahlen für ganz NRW zusammenträgt und auswertet, gab es Meldungen aus fast ganz Nordrhein-Westfalen mit Ausnahme dem äußersten Nordwesten des Bundeslandes. Über dem südlich angrenzenden Nordhessen wurden mehr als 15 000 Kraniche gezählt.

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Kraniche versuchen nach dem Aufstieg in Bereichen mit günstiger Thermik wieder eine Formation zu finden

Das Wetter war günstig. Eine kalte Nacht sorgte sicherlich für den Anreiz nun aufzubrechen. Schwache Winde aus zunächst günstigen Richtungen waren sicherlich ein weiteres Argument für diesen größeren Aufbruch. Als die Bewölkung am Nachmittag zunahm, sonderten sich bei einem Zug etwas über 90 Kraniche ab und flogen wieder zurück in Richtung Rastplatz „Diepholzer Moorniederung“.

Es ist schon ein berührendes Erlebniss, wenn man die vielen Züge sieht und hört verbunden mit der Hoffnung, dass man gleiches im Februar / März wieder auf dem Rückzug mitbekommt. Dazu gab es gestern noch das brilliante Herbstwetter bei bereits fortgeschrittener bunter Herbstbelaubung von Sträuchern und Bäumen.

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Rieselfeld-Herbst

Heute hängt der Nebel zunächst hartnäckig tief. Wenn er sich lichtet besteht die Chance, dass wir heute nochmal ähnliches erleben können. Es sind sicherlich noch nicht alle Kraniche durchgezogen.

Übrigens ziehen nicht nur die Kraniche. Auch Blässgänse machten sich auf den Weg in den Südwesten. 14 Bekassinen konnten gestern auf dem Großen Stauteich rastend beobachtet werden. Zudem zogen viele Drosseln durch.

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Graugänse vom Turm aus gesehen im Rieselfelder Wolkenhimmel

Manfred Röhlen und den anderen Beobachtern sowie der Beobachter-Plattform „ornitho.de“ ein Dankeschön für die Bereitstellung der Zahlen.

Lohnenswerte Kranich-Adressen im Internet sind zudem die Seiten vom „BUND in der Diepholzer Moorniederung“ und von „Kranichschutz Deutschland“.

Einen Bericht zu einer Fahrt zu den Kranichrastplätzen in der Diepholzer Moorniederung am 29. Oktober finden Sie auf den Seiten unseres „Freundes und Förderkreises“.