Stauteiche wieder angestaut

Der Große und Kleine Stauteich in den Rieselfeldern waren einige Tage für notwendige Pfegearbeiten abgelassen.  Die Mitarbeiter der Biologischen Station nutzten die Zeit, um elf Inseln von Aufwuchs zu befreien. Damit stehen die Inseln auch im kommenden Jahr wieder als geschützte Brutbereiche zur Verfügung. Zudem wurde eine Brutwand für Uferschwalben (links im Bid) wieder hergerichtet, in der Hoffnung, dass sich dort Uferschwalben auch ansiedeln werden.

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Von der Beobachtungshütte am Einlauf des Klarwassers der Kläranlage in den Großen Stauteich kann man nun nach dem Weiden-Schnitt wieder größere Bereiche am Südufer einsehen.

Allerdings muss man bei derartigen Projekten auch „längeren Atem“ beweisen. So stellten Vereinsmitglieder die ersten Storchennisthilfen bereits 1979 in den Rieselfeldern auf. Der erste Brutversuch der Weißstörche konnte jedoch erst 2002 verzeichnet werden, die erste erfolgreiche Brut gelang 2003.

Zudem fielen einige Weidengehölze und Birkenaufwuchs am Südostufer den Motorsägen zum Opfer, damit aus der benachbarten Beobachtungshütte zum einen man die Uferschwalbenwand besser einsehen kann und zum andern auch mehr Uferlinie von der Hütte aus zu überblicken ist. Außerdem sind diese Bereiche für die Vogelwelt offen zu halten, so dass höher aufwachsende Gehölze auch aus diesem Grund beseitigt werden sollen. Holunderbüsche blieben verschont, da sie als Nahrungsquelle besonders wertvoll sind und an anderer Stelle alte Holunderbüsche stellenweise wegen Überalterung ausfallen.

Im kommenden Jahr wird der Stauteich bei geeigneter Witterung noch einmal kurz abgelassen, um eine notwendige Wehrreparatur durchzuführen. Ein Ersatzteil konnte hierfür nicht rechtzeitig zu diesem Termin geliefert werden.

Dezember – Vogelliste

Die Vogelliste (auf das Bild klicken) wird aus den Ergebnissen der Vogelzählungen generiert. Die Vogelzählung umfasst jedoch nur die feuchtgebietstypischen und seltenen Arten, die Arten, die die Rieselfelder so besonders machen.

Daher umfassen die Beobachtungen in anderen Foren zum Teil mehr Arten als hier dargestellt.

Die Biologische Station gibt nur die Arten an und nicht den Ort ihrer Beobachtung, um einen zu starken Zustrom von Beobachtern und Fotografen gerade auf selten vorkommende Arten nicht zu befördern.

Dies würden wir uns auch von anderen Foren aus Gründen des Vogelschutzes wünschen.

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December Bird List

The bird list (follow the link on the picture)  includes only those birds who are typicall for wetlands or who are rare birds. On other homepages concerning birds sightings you might find more species at all for the „Rieselfelder Münster“.

We doe not mention the places of our sightings, to stop the run of some birders and fotographers on seldom spieces – we would apriciate, if other electronic platforms for bird sightings do allthough. It would be the best for bird protection in the „Rieselfelder Münster“.

Ablassen der Stauteiche

Ab Samstag den 16. Dezember ist es wieder soweit: jedes Jahr im Winter werden der Große und der Kleine Stauteich in den Rieselfeldern abgelassen, um notwendige Pflegearbeiten an den Inseln durchzuführen.

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Ab Montag den 18. Dezember werden, sofern es das Wetter zuläßt, die Pflegearbeiten auf den Inseln im Großen Stauteich beginnen.

Damit möchten die Mitarbeiter der Biologischen Station möglichst fertig werden, bevor stärkere Fröste kommen. Viele der Wasserflächen in den Rieselfeldern frieren aufgrund des geringen Wasserstandes schnell zu und stehen dann den „Wintergästen“ als Rast- und Nahrungsraum nicht mehr zur Verfügung. Dann sind der Kleine und der Große Stauteich aber immernoch eisfrei, da sie vom warmen Klarwasser der Kläranlage gespeist werden. Die Arbeiten werden alljährlich nach den Zugzeiten der Vögel und vor dem Frost durchgeführt.

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Auch die noch verbleibenen Pfützen sind noch begehrte Nahrungsräume für verschiedene Wasservögel

Für eine Woche werden die Stauteiche daher eher unbelebt sein und die Wasservögel können noch auf eine der anderen über 90 Flächen ausweichen.

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Die abtrocknenden Schlammbereiche sind ein richtiges „Fährtenbuch“