Ablassen der Stauteiche

Ab Samstag den 16. Dezember ist es wieder soweit: jedes Jahr im Winter werden der Große und der Kleine Stauteich in den Rieselfeldern abgelassen, um notwendige Pflegearbeiten an den Inseln durchzuführen.

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Ab Montag den 18. Dezember werden, sofern es das Wetter zuläßt, die Pflegearbeiten auf den Inseln im Großen Stauteich beginnen.

Damit möchten die Mitarbeiter der Biologischen Station möglichst fertig werden, bevor stärkere Fröste kommen. Viele der Wasserflächen in den Rieselfeldern frieren aufgrund des geringen Wasserstandes schnell zu und stehen dann den „Wintergästen“ als Rast- und Nahrungsraum nicht mehr zur Verfügung. Dann sind der Kleine und der Große Stauteich aber immernoch eisfrei, da sie vom warmen Klarwasser der Kläranlage gespeist werden. Die Arbeiten werden alljährlich nach den Zugzeiten der Vögel und vor dem Frost durchgeführt.

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Auch die noch verbleibenen Pfützen sind noch begehrte Nahrungsräume für verschiedene Wasservögel

Für eine Woche werden die Stauteiche daher eher unbelebt sein und die Wasservögel können noch auf eine der anderen über 90 Flächen ausweichen.

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Die abtrocknenden Schlammbereiche sind ein richtiges „Fährtenbuch“

Kraniche über Münster (aktualisiert)

Freitag, 1. Dezember: Satz mit x… das war wohl nix. Nebel, zähe Wolken und dabei natürlich auch kein Kranich am Himmel. Ab Mittag gab es sicherlich eine Chance, aber da war es wohl zu spät. Es gibt auch anscheinend noch genug Nahrung. Ein Lohnunternehmer berichtet, dass noch ca. 40 % der Maisernte nördlich des Teutoburger Waldes auf den Feldern steht.  Also: weiter warten auf die letzten Kraniche.

Mittwoch, 29. November: Über Münster sind bisher nicht soviele Kraniche wie in den vergangenen Jahren gezogen. Es sollen jedoch noch einige tausend Kraniche in der Diepholzer Moorniederung nördlich des Teutoburger Waldes rasten. Für Freitag den 1. Dezember sind bisher den ganzen Tag Winde aus nördlichen Richtungen angekündigt. Vielleicht nehmen einige Kraniche diese Gelegenheit für den Zug in Richtung Süden wahr.

Freitag 17. November: trotz vermeintlich guter Witterung kein Kranichzug bis 16:30 Uhr.

Vielleicht gibt es am Freitag, den 17. November wieder die Gelegenheit, Kraniche über dem Münsterland zu beobachten.

Kranichzug am 13. November: mehr als 1000 Kraniche vor allem über dem östlichen Münsterland bzw. Ostwestfalen, 2 Sichtungen im Südosten von Münster (siehe Ornitho.de)

Kraniche, die seit altersher eine besondere Aufmerksamkeit erfahren und vielerorts als Glücksvögel gelten, zogen gestern – am Montag, den 6. November – in mehreren Zügen über Münster.

Vom Aussichtsturm in den Rieselfeldern aus wurden ca. 3200 Kraniche im Zeitraum von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr gezählt. Diese Zahl gibt jedoch nur einen kleinen Ausschnit vom gestrigen Zuggeschehen über NRW wider.

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Ein großes weit gestrecktes V im blauen Himmel über dem Großen Stauteich: Kraniche auf dem Zug. Die Formationen sind vielfältig. Häufig wird eine 1 beobachtet.

Nach Auskunft von Manfred Röhlen, der die Zahlen für ganz NRW zusammenträgt und auswertet, gab es Meldungen aus fast ganz Nordrhein-Westfalen mit Ausnahme dem äußersten Nordwesten des Bundeslandes. Über dem südlich angrenzenden Nordhessen wurden mehr als 15 000 Kraniche gezählt.

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Kraniche versuchen nach dem Aufstieg in Bereichen mit günstiger Thermik wieder eine Formation zu finden

Das Wetter war günstig. Eine kalte Nacht sorgte sicherlich für den Anreiz nun aufzubrechen. Schwache Winde aus zunächst günstigen Richtungen waren sicherlich ein weiteres Argument für diesen größeren Aufbruch. Als die Bewölkung am Nachmittag zunahm, sonderten sich bei einem Zug etwas über 90 Kraniche ab und flogen wieder zurück in Richtung Rastplatz „Diepholzer Moorniederung“.

Es ist schon ein berührendes Erlebniss, wenn man die vielen Züge sieht und hört verbunden mit der Hoffnung, dass man gleiches im Februar / März wieder auf dem Rückzug mitbekommt. Dazu gab es gestern noch das brilliante Herbstwetter bei bereits fortgeschrittener bunter Herbstbelaubung von Sträuchern und Bäumen.

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Rieselfeld-Herbst

Heute hängt der Nebel zunächst hartnäckig tief. Wenn er sich lichtet besteht die Chance, dass wir heute nochmal ähnliches erleben können. Es sind sicherlich noch nicht alle Kraniche durchgezogen.

Übrigens ziehen nicht nur die Kraniche. Auch Blässgänse machten sich auf den Weg in den Südwesten. 14 Bekassinen konnten gestern auf dem Großen Stauteich rastend beobachtet werden. Zudem zogen viele Drosseln durch.

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Graugänse vom Turm aus gesehen im Rieselfelder Wolkenhimmel

Manfred Röhlen und den anderen Beobachtern sowie der Beobachter-Plattform „ornitho.de“ ein Dankeschön für die Bereitstellung der Zahlen.

Lohnenswerte Kranich-Adressen im Internet sind zudem die Seiten vom „BUND in der Diepholzer Moorniederung“ und von „Kranichschutz Deutschland“.

Einen Bericht zu einer Fahrt zu den Kranichrastplätzen in der Diepholzer Moorniederung am 29. Oktober finden Sie auf den Seiten unseres „Freundes und Förderkreises“.